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also fängt es an

Franz
Jul 15, 2026 · 2 min read · 1 read

eute Morgen, das muss so um acht gewesen sein, da saß ich schon an meinem Schreibtisch, um an dem Romanprojekt zu arbeiten, begann es draußen zu dröhnen und zu hämmern.

Da dachte ich mir nicht so sonderlich viel bei, weil aktuell der ganze Wohnblock von Baustellen umgeben ist. Die Straße vorm Haus ist immer noch offen, auch wenn die Leitungsschächte langsam wieder zugeschottert werden, auf der Brache haben sie ein Hausgroßes Loch für ein kommendes Fundament ausgehoben.

Als ich dann aus dem Fenster sah, entdeckte ich Menschen mit Ohrschützern und Presslufthämmern auf dem Nachbargrundstück. Dort wo früher, lange bevor wir hier eingezogen sind, mal eine Schleiferei war. Wo das Gebäude jetzt lange leer stand, komplett entkernt, aber wohl mit einigen Altlasten im Boden, die eine schicke Sanierung zum modernen Wohnhaus verhinderten.

Zwischenzeitlich hatte J versucht die aktuellen Besitzer zu kontaktieren, denn warum sollte man das leere Gebäude nicht als Atelier zwischen nutzen? Die Besitzer wollten davon aber nichts wissen, vermutlich hatten sie Sorge, dass man so eine Ansammlung von Künstler*innen dann nicht mehr los wird. Und Geld bringen die auch nicht wirklich ein.

Naja. Jetzt also Baustelle nebenan. In früheren Ankündigungen war mal von zwei Stockwerken die Rede, die sie auf das bestehende Haus drauf setzen wollten, und einer Komplettversiegelung des Grundstücks zur Parkplatzgewinnung. Hoffentlich haben sie inzwischen wenigstens dieses Vorhaben verworfen.

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