S-Bahn-Ausbau: Bachhausen fordert endlich Verlässlichkeit für Chorweiler
Das Eisenbahn-Bundesamt hat wichtige Abschnitte für den Ausbau der S-Bahn-Linie 11 genehmigt. Landtagskandidat Dirk Bachhausen begrüßt den Fortschritt. Er fordert zugleich, dass auch die Menschen in Chorweiler endlich von einer zuverlässigeren S-Bahn profitieren. Im Kölner Hauptbahnhof sollen am Breslauer Platz zwei zusätzliche S-Bahn-Gleise und ein neuer Bahnsteig entstehen. Dadurch können künftig mehr Züge gleichzeitig halten...
as Eisenbahn-Bundesamt hat wichtige Abschnitte für den Ausbau der S-Bahn-Linie 11 genehmigt. Landtagskandidat Dirk Bachhausen begrüßt den Fortschritt. Er fordert zugleich, dass auch die Menschen in Chorweiler endlich von einer zuverlässigeren S-Bahn profitieren.
Im Kölner Hauptbahnhof sollen am Breslauer Platz zwei zusätzliche S-Bahn-Gleise und ein neuer Bahnsteig entstehen. Dadurch können künftig mehr Züge gleichzeitig halten und in kürzeren Abständen fahren. Auch der Bahnhof Bergisch Gladbach soll modernisiert und ein angrenzender Streckenabschnitt zweigleisig ausgebaut werden. Für zwei der insgesamt vier Projektabschnitte besteht damit Baurecht. Ein Baubeginn wird allerdings frühestens für 2029 erwartet.
„Endlich kommt Bewegung in den Ausbau der S-Bahn. Die zusätzlichen Gleise im Hauptbahnhof sind eine wichtige Voraussetzung für einen dichteren und stabileren Betrieb. Daraus muss auch eine verlässliche Perspektive für Chorweiler entstehen“, erklärt Bachhausen.
Die S 11 ist für viele Menschen im Kölner Norden die wichtigste Verbindung in die Innenstadt. Bachhausen kritisiert, dass die Chorweiler-Schleife bei Störungen und größeren Verspätungen immer wieder umfahren werde. Fahrgäste warteten dann vergeblich auf ihren Zug, erreichten ihre Arbeitsplätze oder ihr Zuhause nicht rechtzeitig oder strandeten in Longerich.
„Chorweiler darf nicht länger als Puffer für das Fahrplanchaos im übrigen Netz herhalten. Wenn Züge an einem ganzen Stadtbezirk vorbeigeführt werden, verbessert das vielleicht eine Statistik – den betroffenen Menschen hilft es nicht. Die Umfahrung der Chorweiler-Schleife muss ein Ende haben“, fordert Bachhausen.
Auch das Land und die zuständigen Aufgabenträger sieht er in der Verantwortung. Vertragliche Sanktionen müssten so ausgestaltet und durchgesetzt werden, dass sie tatsächlich zu einem zuverlässigeren Betrieb führten.
„Konventionalstrafen dürfen für ein Eisenbahnunternehmen nicht zu einem kalkulierbaren Preis für mangelhafte Leistungen werden. Entscheidend ist, dass die bestellten Züge fahren und die vorgesehenen Stationen bedienen“, so Bachhausen.
Seit Jahren werde den Menschen in Chorweiler eine Verbesserung versprochen. Auch in der Bezirksvertretung seien zahlreiche Anträge gestellt worden. Im Alltag der Fahrgäste habe sich jedoch zu wenig verändert.
„Anträge und Ankündigungen ersetzen keinen Zug, der tatsächlich in Chorweiler hält. Die Bürgerinnen und Bürger brauchen Ergebnisse statt Schaufensterpolitik“, betont Bachhausen.
Die jetzt erteilte Genehmigung ist für Bachhausen deshalb ein wichtiger Anfang, aber noch keine Lösung. Der Ausbau müsse zügig vorbereitet werden. Gleichzeitig dürfe die Politik nicht bis zum Baubeginn oder zur Fertigstellung der neuen Gleise warten.
„Chorweiler braucht schon heute eine verlässliche Anbindung. Langfristig eröffnet der Ausbau neue Möglichkeiten. Kurzfristig müssen Bahn, Aufgabenträger und Land dafür sorgen, dass die S 11 ihren vorgesehenen Weg fährt und die Menschen nicht erneut im Stich lässt.“
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