Sachsen-Anhalt: Wir haben gewarnt. Ihr habt weggeschaut.
Die AfD gewinnt in Sachsen-Anhalt mit über 43,8 Prozent. Armutsbetroffene haben seit Jahren gewarnt. Ein Faktencheck zu Armut, Wahlergebnis und Versagen.
Erstveröffentlicht: 7. September 2026 · 1. Fassung
Ein Artikel über die Landtagswahlen in Sachesen-Anhalt
Es gibt diesen alten Witz vom Pastor, der in einer Flut ertrinkt. Erst kommt ein Boot – er winkt ab, er vertraue auf Gott. Dann ein Hubschrauber – er winkt ab, er vertraue auf Gott. Dann ein Rettungsschwimmer – er winkt ab, er vertraue auf Gott. Der Pastor ertrinkt. Im Himmel fragt er Gott, warum er ihn nicht gerettet hat. Gott antwortet: Ich habe dir ein Boot geschickt, einen Hubschrauber, einen Rettungsschwimmer. Was wolltest du denn noch?
Armutsbetroffene haben gewarnt. Jahrelang. Und wurden weggeschickt.
Nicht einmal. Nicht zweimal. Immer wieder, in Talkshows, in Anhörungen, in Armutsberichten, in Artikeln wie diesem hier. Eins hat auf die Sanktionsandrohungen hingewiesen, auf die Wohngeld-Berechnungen, die nicht aufgehen, auf Kinder, die im reichsten Land Europas ohne Frühstück in die Schule gehen. Und die Antwort war immer dieselbe Geste: Boot abgelehnt, Hubschrauber abgelehnt, Rettungsschwimmer abgelehnt. Man vertraue doch auf den Markt. Auf die nächste Reform. Auf die Mitte, die schon halten werde.
Sie hat nicht gehalten.
43,8 Prozent für die AfD. 17,2 Prozent für die CDU.
Laut amtlichem Ergebnis der Landeswahlleitung Sachsen-Anhalt zur Landtagswahl am 6. September 2026 liegt die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund weit vor allen anderen Parteien. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze stürzt auf 17,2 Prozent ab – 2021 waren es noch 37,1 Prozent. Die AfD kam damals auf 20,8 Prozent. Fünf Jahre später hat sich das Bild nicht verschoben, es hat sich invertiert: Aus einer klaren CDU-Führung mit der AfD als lauter Opposition ist eine AfD-Dominanz geworden, an der die CDU nur noch als Schatten ihrer selbst vorbeischrammt. Eine absolute Mehrheit hat die AfD damit knapp verpasst.
Der Landeschef der Jungen Union, Nico Elsner, sagte am Wahlabend gegenüber dem ZDF, ein „Weiter so“ könne es bei 17,2 Prozent nicht geben. Die Junge Union Sachsen-Anhalt forderte noch in der Wahlnacht einstimmig den Rücktritt des gesamten Landesvorstands. Die Verantwortung für dieses Ergebnis, heißt es in dem Beschluss, liege bei der gesamten Parteiführung.
Eins könnte hinzufügen: bei der gesamten Parteiführung – und bei der Bundespartei, die 2018 einen Plan hatte.
Das Original ist immer erfolgreicher als das Plagiat
„Das traue ich mir zu, die AfD zu halbieren – das geht“, sagte Friedrich Merz im November 2018 bei seiner Bewerbung um den CDU-Vorsitz. Auf der Plattform X, damals noch Twitter, legte er nach: Man könne wieder bis zu 40 Prozent erzielen und die AfD halbieren. Das gehe. Man müsse nur die Voraussetzungen dafür schaffe
Acht Jahre später steht die Bilanz fest, und sie ist so bitter wie mathematisch exakt: Halbiert hat Merz nicht die AfD. Halbiert hat er, gemessen an Sachsen-Anhalt, seine eigene Partei – von 37,1 auf 17,2 Prozent. Verdoppelt, mehr als verdoppelt sogar, hat sich im selben Zeitraum die AfD, von 20,8 auf 43,8 Prozent.
2023 räumte Merz im Gespräch mit t-online ein, die Formulierung von der Halbierung würde er heute nicht mehr wiederholen. Für das Umfragehoch der AfD machte er zu dem Zeitpunkt die Bundesregierung verantwortlich, der Politik habe „den Kontakt zur Bevölkerung weitgehend verloren“. Eine steile These von einem Politiker, dessen eigene Partei in Sachsen-Anhalt gerade zusehen musste, wie ihr fast die Hälfte der Wählerschaft davonläuft – nicht zur Konkurrenz aus der Mitte, sondern zum rechten Rand.
Denn wer die Union in den vergangenen Jahren beobachtet hat, sah keine Halbierung der AfD. Eins sah eine Union, die AfD-Positionen in der Migrationspolitik übernahm, in der Hoffnung, ihr damit das Wasser abzugraben. Eins sah eine Bundesregierung, die beim Bürgergeld verschärfte, bei der Grundsicherung kürzte, bei Wohngeld und Unterhaltsvorschuss strich – und dabei offenbar glaubte, das würde AfD-Wählerinnen und -Wähler zurückholen. Warum sollte eins das Plagiat wählen, wenn es das Original haben kann?
Armut in Sachsen-Anhalt: Was die Zahlen zeigen, während die Politik wegschaute
Sachsen-Anhalt ist kein Zufall. Wer verstehen will, warum die AfD hier auf fruchtbaren Boden fällt, muss sich nicht mit Ausreden über „Denkzettelwähler“ oder „Protest“ aufhalten. Eins muss sich die Sozialstatistik ansehen.
Nach dem Armutsbericht 2026 des Paritätischen Gesamtverbandes lebten 2025 in Sachsen-Anhalt 21,3 Prozent der Menschen in Armut – die zweithöchste Quote unter allen Bundesländern, nur der Stadtstaat Bremen liegt mit 27,5 Prozent noch höher. Zum Vergleich: In Bayern ist es etwa jede achte Person, in Sachsen-Anhalt bereits mehr als jede fünfte. Der Abstand zwischen dem Bundesland mit der niedrigsten und dem mit der höchsten Armutsquote ist laut Paritätischem von 14,1 Prozentpunkten im Jahr 2024 auf inzwischen 14,9 Prozentpunkte gewachsen. Deutschland driftet auseinander, und Sachsen-Anhalt liegt auf der Verliererseite dieser Drift.
Auch bei den Kindern zeigt sich das Bild: Im März 2025 lag die SGB-II-Quote unter Minderjährigen in Sachsen-Anhalt bei 13,8 Prozent, deutlich über dem Bundesschnitt von 12,1 Prozent. Das sind Kinder, die in Familien aufwachsen, die auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II angewiesen sind – und bei denen, wo die Regelleistungen nicht ausreichen, ergänzend auch das Sozialgesetzbuch XII greifen kann. Wer über Kinderarmut spricht, ohne beide Gesetzbücher zu nennen, redet an der Realität vorbei.
Nur Berlin schneidet noch schlechter ab
Und die Zufriedenheit mit der bisherigen Landesregierung aus CDU, SPD und FDP? Sachsen-Anhalt gehörte im Ländervergleich zu den Schlusslichtern – schlechter bewertet wurde nur Berlin.
Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Joachim Rock, hatte bei der Vorstellung des Armutsberichts im Sommer vor Einschnitten beim Wohngeld, beim Unterhaltsvorschuss sowie in der Jugend- und Eingliederungshilfe gewarnt. Wer in der Krise den Sozialstaat weiter abbaue, vertiefe die Krise, sagte er. Das war im Juni. Es hat niemanden interessiert, der etwas hätte ändern können.
Sachsen-Anhalt 2026 ist nicht Weimar 1932 – aber der Nährboden ist derselbe
Wer verstehen will, warum radikale Parteien in Krisenzeiten wachsen, muss nicht spekulieren. Eins kann nachlesen.
Zwischen 1929 und 1932 stieg die Zahl der Arbeitslosen im Deutschen Reich von etwa 1,9 Millionen auf über 5,6 Millionen. Das Realeinkommen sank um ein Drittel, Firmenzusammenbrüche und Bankenschließungen zerstörten Existenzen im gesamten Land. 1932, auf dem Höhepunkt der Krise, war rechnerisch jeder dritte Erwerbstätige ohne Anstellung. Die NSDAP, die 1928 noch bei unter drei Prozent gelegen hatte, wurde 1932 mit knapp 37 Prozent stärkste Kraft im Reichstag. Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler.
Eins muss hier vorsichtig sein, und genau deshalb sei es ausdrücklich gesagt: Sachsen-Anhalt 2026 ist nicht Deutschland 1932. Die Zahlen sind andere, der Sozialstaat ist ein anderer, die Ausgangslage ist eine andere. Wer das gleichsetzt, macht es sich zu einfach und der eigenen Sache keinen Gefallen.
Aber der Mechanismus, der damals wirkte, ist derselbe, der heute wirkt: Wirtschaftliche Not plus das Gefühl, von der bestehenden Politik im Stich gelassen zu werden, ist der Nährboden, auf dem radikale Parteien wachsen. Das war 1932 so. Es ist heute so, in einem Bundesland mit der zweithöchsten Armutsquote Deutschlands und einer Regierungszufriedenheit, die nur in Berlin noch niedriger ausfällt. Die Saat geht nicht auf, weil die Menschen dumm oder böse sind. Sie geht auf, weil niemand rechtzeitig gegossen hat, was hätte wachsen sollen: Vertrauen, Sicherheit, das Gefühl, gesehen zu werden.
Was das für Kinder und Familien bedeutet
Eins kann jetzt sachlich bleiben, distanziert, mit Zahlen. Eins kann aber auch sagen, was das konkret heißt, wenn eins selbst ein behindertes Kind hat, alleinerziehend ist und krank – so wie tausende Familien in Sachsen-Anhalt und anderswo.
Das AfD-Regierungsprogramm für Sachsen-Anhalt, 258 Seiten stark, formuliert es unter Punkt IV 4 unmissverständlich: Behinderte Kinder benötigten eine speziell auf ihre Situation abgestimmte Pädagogik, wie sie nur an Förderschulen möglich sei. Das „Experiment Inklusion“ – gemeinsamer Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung – sei gescheitert und solle „unverzüglich“ beendet werden. Rechtsexpertinnen und -experten stufen genau das als völkerrechtswidrig ein: Die von Deutschland unterzeichnete UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet zu einem inklusiven Schulsystem, nicht zum Rückbau. Beate Rudolf, Leiterin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, sagt es unumwunden: Die Pläne benachteiligten Kinder mit Behinderung, das sei rechtswidrig.
Für Familien mit behinderten Kindern heißt das nicht abstrakte Rechtspolitik. Das heißt: die Klasse, in der ihre Kinder lernen, der Ort, an dem sie dazugehören sollen, steht zur Disposition, sobald eine Partei regiert, die das offen im Programm stehen hat.
Selbstbestimmtes Leben – Nach Parteiprogramm nicht mehr möglich?
Auch jenseits der Schule wird deutlich, wohin die Reise gehen soll. Fachverbände wie die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie oder die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie warnen seit Monaten vor Kürzungsplänen bei der Eingliederungshilfe – jener Leistung, die Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung überhaupt erst ein selbst bestimmtes Leben ermöglicht: Assistenz im Alltag, Unterstützung bei Wohnen, Schule, Arbeit. Eine Absenkung der Einkommensgrenzen, wie sie diskutiert wird, bedeutet de facto: Menschen mit Behinderungen sollen ihre Leistungsberechtigung wieder mit eigener Armut bezahlen.
Eine Auswertung der Otto Brenner Stiftung aus dem Jahr 2021 zeigt zudem, wie die AfD im Bundestag tatsächlich abstimmt, jenseits der sozialen Rhetorik in Wahlkämpfen: Die Fraktion votierte demnach fast durchgehend gegen Anträge, die sozialstaatliche Leistungen erhalten oder ausbauen wollten – und fast durchgehend für solche, die sie einschränken.
Was ihr in Sachsen-Anhalt gewählt habt
Familien mit behinderten Kindern sind nicht nur wegen der Kürzungen beim Regelsatz oder beim Wohngeld auf einen funktionierenden Sozialstaat angewiesen. Sie sind es, weil ihre Kinder ohne Assistenz, ohne inklusive Beschulung, ohne Eingliederungshilfe keinen Platz in dieser Gesellschaft hätten, den sie sich nicht zuerst erkämpfen müssten. Wer heute AfD gewählt hat, hat auch das mitgewählt. Ob bewusst oder nicht.
Armut trifft mehr als eine Gruppe: Und das ist erst der Anfang der Liste
Behinderung und Inklusion sind nur ein Kapitel. Es gibt mehr, und eins wird in den kommenden Wochen einzeln darauf zurückkommen.
Es geht um Menschen im SGB XII, um Studierende, die zwischen Bafög und Semesterbeitrag rechnen, um die Mutter, die zwei Jobs macht und trotzdem aufstocken muss.
Es geht um Pflegekräfte und Ärztinnen mit Migrationsgeschichte, ohne die das Gesundheitssystem zusammenbräche. Ein Gutachten mit über 2.500 Belegen beschreibt, wie tief die Abwertung dieser Menschen bereits programmatisch verankert ist – bis hin zu über 220 dokumentierten Fällen, in denen politische Gegner strafrechtlich verfolgt werden sollen.
Es geht um queere Menschen, deren Rechte zur Disposition stehen, während an der Parteispitze eine Frau steht, die sich selbst nicht als queer bezeichnet, obwohl sie es nach jeder Definition ist. Es geht um Politiker wie Jens Spahn, die Gesetze für alle anderen verteidigen und sich selbst im Ausland davon freikaufen.
Es geht um Cum-Ex, um einen Bundeskanzler, der sich an entscheidende Treffen angeblich nicht erinnern kann, während in Sachsen-Anhalt um jeden Euro Regelsatz gestritten wird.
Und es geht um die Arbeit selbst. Am 2. Mai 1933 stürmten SA-Trupps die Gewerkschaftshäuser dieses Landes und zerschlugen die einzige Institution, die Arbeiterinnen und Arbeiter je wirksam geschützt hat. Heute fragt ein Bundeskanzler öffentlich, warum jemand mit 530 Euro Minijob nicht einfach für 2.000 Euro arbeiten gehe, während gleichzeitig am Achtstundentag gerüttelt wird.
Jedes dieser Themen für sich ist ein eigener Artikel wert. Zusammengenommen ergeben sie ein Muster. Und Muster sind der Grund, warum eins seit Jahren warnt.
Ich habe das Boot gesehen. Ich habe gewinkt.
Eins kann jetzt so tun, als sei dieses Ergebnis eine Naturkatastrophe, ein Wetterereignis, über das sich hinterher trefflich diskutieren lässt, ohne dass jemand verantwortlich wäre. Ist es nicht. Wer als Armutsbetroffene seit Jahren aufschreibt, wie sich ein Regelsatz anfühlt, der vorne und hinten nicht reicht, wie ein Jobcenter-Bescheid einen ganzen Monat durcheinanderwirft, wie ein Kind sich schämt, weil es keine Klassenfahrt mitmachen kann – wer das aufschreibt und liest, dass die Antwort der großen Koalitionsparteien darin bestand, noch mehr zu kürzen, noch härter zu sanktionieren, noch lauter über „Faulheit“ statt über Ursachen zu reden, der hat dieses Ergebnis kommen sehen.
Nicht, weil eins hellsehen kann. Sondern weil man Boote erkennt, wenn man selbst im Wasser steht.
Die CDU hat sich nicht halbiert, weil die AfD so stark war. Die AfD ist so stark geworden, weil die CDU – und mit ihr die gesamte sogenannte Mitte – lieber der eigenen Selbstgewissheit vertraute als den Menschen, die ihr die Rettungsleine zuwarfen. Man hat sie weggeschickt. Immer wieder.
Am Ende steht eins nicht im Himmel vor Gott. Eins steht am Morgen nach der Wahl in Sachsen-Anhalt.
Und die Frage ist dieselbe wie im Witz: Was wollten Sie denn noch?
Ein Blick nach Berlin: Was ein Rücktritt von Merz ändern würde – und was nicht
Während in Sachsen-Anhalt noch ausgezählt wurde, füllten sich in den sozialen Netzwerken bereits die Rücktrittsforderungen gegen Friedrich Merz. Verständlich, nach einem Ergebnis wie diesem. Aber eins sollte sich vor der nächsten Frage nicht drücken: Was würde eigentlich passieren, wenn heute Bundestagswahl wäre?
Die Antwort ist ernüchternd. Nach dem 14-Tage-Durchschnitt aller Meinungsforschungsinstitute Anfang September 2026 liegt die AfD bundesweit bei etwa 27 bis 29 Prozent und ist damit klar stärkste Kraft. CDU/CSU kommen nur noch auf 20 bis 21 Prozent. Rechnet man das in Sitze um, entstünde daraus die größte Fraktion im Bundestag für die AfD, deutlich vor der Union, ohne dass sie eine absolute Mehrheit erreichen würde.
Sachsen-Anhalt ist also kein Ausrutscher, kein ostdeutsches Sonderphänomen, das sich mit ein bisschen mehr Wirtschaftsförderung wegerklären ließe.
Es ist die Landtagswahl, an der sich zeigt, was bundesweit ohnehin schon in den Umfragen steht. Ein Rücktritt von Friedrich Merz mag persönliche Konsequenzen für ihn haben. Er ändert nichts an der Zahl, die darunterliegt: Fast drei von zehn Wahlberechtigten in diesem Land würden heute die AfD wählen. Diese Zahl verschwindet nicht mit einem neuen Namen an der Parteispitze der Union. Sie verschwindet erst, wenn sich etwas an den Ursachen ändert, die dieser Artikel beschrieben hat.
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Dieser Artikel wurde nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, mit Quellenangaben versehen und mehrfach gegengelesen. Dennoch gilt: Wahlergebnisse, laufende Verfahren und politische Ankündigungen können sich kurzfristig ändern — besonders bei einem Thema, das sich Woche für Woche weiterentwickelt. Sollte sich an einer Stelle ein Fehler eingeschlichen haben oder eine Zahl überholt sein, freue ich mich über einen Hinweis. Historische Vergleiche in diesem Text ordnen Muster ein, sie behaupten keine Gleichsetzung von Vergangenheit und Gegenwart.
▶ Quellen & Nachweise
Wahlergebnis Sachsen-Anhalt 2026
- ZDFheute: Wahl in Sachsen-Anhalt – Ergebnisse und Reaktionen, Liveticker/Hochrechnungen · zdfheute.de
- ZDFheute: AfD liegt klar vor CDU – amtliches Ergebnis der Landeswahlleitung · zdfheute.de
- Statista: Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021 (Vergleichswerte) · de.statista.com
- Wikipedia: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026 · de.wikipedia.org
Armut in Sachsen-Anhalt & bundesweit
- Paritätischer Gesamtverband: Armutsbericht 2026 „Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit“ · der-paritaetische.de
- Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt: SGB-II-Quote Minderjähriger, März 2025 · statistik.sachsen-anhalt.de
Friedrich Merz – Zitate & Einordnung
- Friedrich Merz auf X (ehem. Twitter), 15.11.2018 – „AfD halbieren“ · x.com
- Tagesspiegel: „Kontakt zur Bevölkerung verloren“ – Merz-Einordnung 2023 · tagesspiegel.de
- Beate Müller-Gemmeke: Einordnung der Merz-Aussage zu Minijob und Bürgergeld · mueller-gemmeke.de
- Osnabrücker Rundschau: „Friedrich Merz: Ein Mann, ein Satz, ein …“ · os-rundschau.de
AfD-Programmatik & Verfassungsprüfung
- Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF): Gutachten zur Verfassungswidrigkeit der AfD (über 2.500 Belege)
- ZDFheute: AfD zur Wahl in Sachsen-Anhalt – was von den Wahlversprechen rechtlich möglich ist · zdfheute.de
- Campact: Was die AfD für Menschen mit Behinderungen plant · campact.de
- RiffReporter: AfD-Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt · riffreporter.de
- correctiv.org: Schule und Uni unter der AfD – die Pläne und was wirklich möglich wäre · correctiv.org
- DGPPN / DGSP: Stellungnahmen zu Kürzungsplänen bei der Eingliederungshilfe, 2026
- Otto Brenner Stiftung: Abstimmungsverhalten der AfD-Fraktion im Bundestag, 2021 · otto-brenner-stiftung.de
Historischer Vergleich – Weltwirtschaftskrise & Gewerkschaften 1933
- Deutsches Historisches Museum (LeMO): Die Weltwirtschaftskrise · dhm.de
- Deutsches Historisches Museum (LeMO): Zerschlagung der Gewerkschaften · dhm.de
- German History in Documents and Images (GHDI): Aufruf der Deutschen Arbeitsfront nach Auflösung der freien Gewerkschaften, 2.5.1933 · germanhistorydocs.org
- IG Metall: Vor 90 Jahren – Zerschlagung der Gewerkschaften · igmetall.de
Alice Weidel & Jens Spahn
- taz: Who the fuck is Alice? – Rechtsextreme und Homosexualität · taz.de
- taz: Lesbische AfD-Chefin Alice Weidel · taz.de
- Wikipedia: Alice Weidel · de.wikipedia.org
- Wikipedia: Leihmutterschaftsaffäre um Jens Spahn · de.wikipedia.org
- Tagesspiegel: Jens Spahn und die Leihmutterschaft – politische Fragen · tagesspiegel.de
- ZDFheute: War Spahns Vorgehen mit einer Leihmutterschaft legal? · zdfheute.de
Cum-Ex & Olaf Scholz
- Finanzwende: Olaf Scholz, Peter Tschentscher und die Warburg Bank · finanzwende.de
- Handelsblatt: Cum-Ex – Olaf Scholz soll erneut aussagen · handelsblatt.com
- LTO: Cum-Ex-U-Ausschuss – Scholz weist Einflussnahme zurück · lto.de
- Bloomberg: Germany's Scholz Denies Influencing Dividend Tax Scandal Case · bloomberg.com
Arbeitszeitdebatte 2025/2026
- DGB Baden-Württemberg: Newsletter Arbeitszeit, Mai 2025 · bw.dgb.de
- IG Metall: Warum länger arbeiten nichts bringt – sondern sogar schadet · igmetall.de
- IG Metall: Faktenblatt und Argumente zur Arbeitszeitdebatte · igmetall.de
- hensche.de: Diskussion über die Länge der Arbeitszeiten in Deutschland, Update Arbeitsrecht 05/2025 · hensche.de
Bundesweite Umfragen (Sonntagsfrage) September 2026
- Politmonitor: Sonntagsfrage & Wahlumfragen aktuell, 14-Tage-Durchschnitt · politmonitor.de
- PolitPro: Wahltrend Deutschland mit Sitzverteilungs-Simulation · politpro.eu
- Ipsos: Sonntagsfrage im Auftrag des SPIEGEL, 4.9.2026 · ipsos.com
- wahlrecht.de: Übersicht aller Institute zur Sonntagsfrage Bundestag · wahlrecht.de
Alle Links wurden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung geprüft. Wahlergebnis-Zahlen entsprechen dem amtlichen Ergebnis der Landeswahlleitung Sachsen-Anhalt vom 6./7. September 2026.
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