Das Revival des Kennzeichens IBB
Die Tagesschau berichtet über den Antrag des Bundesrats, neue, lokal aussehende Buchstabenkombinationen für Städte ab 20000 Einwohnern, also wie bei Ibbenbüren und dem Kürzel IBB, zuzulassen. Der Ball liegt demnach gerade bei der Bundesregierung und wenn die ihn aufnimmt, könnte ganz schnell 2026 und etwas länger 2027 der Zeitpunkt kommen, an dem man so ein...
ie Tagesschau berichtet über den Antrag des Bundesrats, neue, lokal aussehende Buchstabenkombinationen für Städte ab 20000 Einwohnern, also wie bei Ibbenbüren und dem Kürzel IBB, zuzulassen. Der Ball liegt demnach gerade bei der Bundesregierung und wenn die ihn aufnimmt, könnte ganz schnell 2026 und etwas länger 2027 der Zeitpunkt kommen, an dem man so ein Kennzeichen bekommt.
Da stellt sich ja die Frage, gibt es noch andere Orte, die IBB haben wollen? Bisher nicht bekannt. Interessant ist, dass IBB im UN/LOCODE, dem United Nations Code for Trade and Transport Locations, für Ibbenbüren steht. Der Code wird vor allem für Handel, Logistik, Zoll, Transport und internationale Datenaustauschsysteme verwendet. Ein Ort bekommt dabei normalerweise einen fünfstelligen Code: DE = Deutschland, IBB = Ibbenbüren → DE IBB.
Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt aber, dass es das IBB-Kennzeichen schon einmal gab, und zwar in der DDR. Das I stand für Ostberlin, die nachfolgenden Kombinationsmöglichkeiten von einem Buchstaben und vier Zahlen sind endlich und 1974 kam der Zeitpunkt, an dem man mehr Kombinationsmöglichkeiten brauchte. Es gab demnach schon diverse Kennzeichen in Ostberlin von I bis IZ und man fing weiter mit IAA an. Bis 1990 waren die so ausgegebenen IBB-Kenzeichen noch gültig.
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