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Raus aus der Mausefalle

Neben dem Klassiker „Die Mausefalle“, das sich zu Recht nach wie vor großer Beliebtheit unter Kindern erfreut, egal ob als Mitbring- oder großem Brettspiel, gibt es jetzt auch eine Kartenspielvariante unter dieser Marke. Da die mitgelieferten Spielregeln nicht allen Käufern ganz klar scheinen, hier mal alles etwas genauer: Zu Beginn erhält jeder Spieler fünf Karten...

Ibbtown 🦋
Aug 25, 20262 min read

Neben dem Klas­sik­er „Die Mause­falle“, das sich zu Recht nach wie vor großer Beliebtheit unter Kindern erfreut, egal ob als Mit­bring- oder großem Brettspiel, gibt es jet­zt auch eine Karten­spiel­vari­ante unter dieser Marke. Da die mit­geliefer­ten Spiel­regeln nicht allen Käufern ganz klar scheinen, hier mal alles etwas genauer:

Zu Beginn erhält jed­er Spiel­er fünf Karten vom Karten­stapel und eine Maus­fig­ur. Erst jet­zt wer­den dem Karten­stapel die Mause­fal­l­enkarten hinzuge­fügt. In der Tis­chmitte liegen die neun Far­bkarten, die jew­eils zu ein­er der neun Geschicht­en gehören. Die dazuge­höri­gen fünf Geschicht­enkarten sind mit 1 bis 5 num­meriert und müssen in dieser Rei­hen­folge angelegt wer­den. Wer an der Rei­he ist, zieht zunächst eine Karte und darf anschließend möglichst viele passende Karten in der richti­gen Rei­hen­folge an die entsprechen­den Geschicht­en anle­gen. Dabei kann man auch mehrere Karten nacheinan­der ausspie­len. Eine Geschichte ist fer­tig, sobald die Karten 1, 2, 3, 4 und 5 voll­ständig angelegt sind. Die fer­tige Geschichte bleibt offen liegen und gehört dem Spiel­er, der die let­zte benötigte Karte angelegt hat. Kann man keine passende Karte anle­gen, entschei­det der Wür­fel, wie viele Karten man nachziehen darf. Wer eine Mause­fal­l­enkarte zieht, muss seine Maus­fig­ur in die Mause­falle (die Karten­schachtel) leg­en und darf zunächst keine weit­eren Karten anle­gen; erst, wenn man selb­st bei drei Ver­suchen die Wür­fel­seite Mause­falle wür­felt, wird die Maus wieder befre­it. Wenn eine Mause­fal­l­enkarte gezo­gen wird und es ist schon jemand in der Mause­falle, wird die ger­ade gezo­gene Karte wieder in den Talon gesteckt. Wer als erster eine voll­ständi­ge Geschichte hat, gewin­nt und darf diese Geschichte den anderen erzählen.

Für jün­gere Kinder bietet es sich an, beim Anle­gen jed­er Karte kurz zu beschreiben, was darauf zu sehen ist und was als Näch­stes in der Geschichte passieren kön­nte. So wird neben dem Erken­nen von Rei­hen­fol­gen und dem logis­chen Denken auch das Erzählen und die sprach­liche Aus­drucks­fähigkeit gefördert. Die mit­geliefer­ten Spiel­regeln ergeben lei­der kein so ein­deutiges Bild wie oben, das mag erk­lären, dass das Spiel ger­ade hier und da deut­lich unter Aus­gabepreis ver­hök­ert wird.

Das Spiel ist für zwei bis vier Spiel­er ab fünf Jahren gedacht und dauert etwa 15 Minuten. Es erin­nert etwas an 6 nimmt! Junior, bei dem unge­ord­net Karten an eine Aus­gangskarte angelegt wer­den und Über­sicht über alle Aus­gangskarten behal­ten wer­den muss.

⭐⭐⭐ ☆ ☆
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