Raus aus der Mausefalle
Neben dem Klassiker „Die Mausefalle“, das sich zu Recht nach wie vor großer Beliebtheit unter Kindern erfreut, egal ob als Mitbring- oder großem Brettspiel, gibt es jetzt auch eine Kartenspielvariante unter dieser Marke. Da die mitgelieferten Spielregeln nicht allen Käufern ganz klar scheinen, hier mal alles etwas genauer: Zu Beginn erhält jeder Spieler fünf Karten...
Neben dem Klassiker „Die Mausefalle“, das sich zu Recht nach wie vor großer Beliebtheit unter Kindern erfreut, egal ob als Mitbring- oder großem Brettspiel, gibt es jetzt auch eine Kartenspielvariante unter dieser Marke. Da die mitgelieferten Spielregeln nicht allen Käufern ganz klar scheinen, hier mal alles etwas genauer:
Zu Beginn erhält jeder Spieler fünf Karten vom Kartenstapel und eine Mausfigur. Erst jetzt werden dem Kartenstapel die Mausefallenkarten hinzugefügt. In der Tischmitte liegen die neun Farbkarten, die jeweils zu einer der neun Geschichten gehören. Die dazugehörigen fünf Geschichtenkarten sind mit 1 bis 5 nummeriert und müssen in dieser Reihenfolge angelegt werden. Wer an der Reihe ist, zieht zunächst eine Karte und darf anschließend möglichst viele passende Karten in der richtigen Reihenfolge an die entsprechenden Geschichten anlegen. Dabei kann man auch mehrere Karten nacheinander ausspielen. Eine Geschichte ist fertig, sobald die Karten 1, 2, 3, 4 und 5 vollständig angelegt sind. Die fertige Geschichte bleibt offen liegen und gehört dem Spieler, der die letzte benötigte Karte angelegt hat. Kann man keine passende Karte anlegen, entscheidet der Würfel, wie viele Karten man nachziehen darf. Wer eine Mausefallenkarte zieht, muss seine Mausfigur in die Mausefalle (die Kartenschachtel) legen und darf zunächst keine weiteren Karten anlegen; erst, wenn man selbst bei drei Versuchen die Würfelseite Mausefalle würfelt, wird die Maus wieder befreit. Wenn eine Mausefallenkarte gezogen wird und es ist schon jemand in der Mausefalle, wird die gerade gezogene Karte wieder in den Talon gesteckt. Wer als erster eine vollständige Geschichte hat, gewinnt und darf diese Geschichte den anderen erzählen.
Für jüngere Kinder bietet es sich an, beim Anlegen jeder Karte kurz zu beschreiben, was darauf zu sehen ist und was als Nächstes in der Geschichte passieren könnte. So wird neben dem Erkennen von Reihenfolgen und dem logischen Denken auch das Erzählen und die sprachliche Ausdrucksfähigkeit gefördert. Die mitgelieferten Spielregeln ergeben leider kein so eindeutiges Bild wie oben, das mag erklären, dass das Spiel gerade hier und da deutlich unter Ausgabepreis verhökert wird.
Das Spiel ist für zwei bis vier Spieler ab fünf Jahren gedacht und dauert etwa 15 Minuten. Es erinnert etwas an 6 nimmt! Junior, bei dem ungeordnet Karten an eine Ausgangskarte angelegt werden und Übersicht über alle Ausgangskarten behalten werden muss.
3 von 5 Sternen
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