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Karlheinz Uhlenbrock — Die langen Schatten der Vergangenheit

Auch aus Rheine kommt ein Mün­ster­land-Kri­mi: Ein Mann liegt ermordet vor dem Ausstel­lungsstück im Falken­hof-Muse­um. Er wurde mit ein­er ungewöhn­lichen Schere erstochen. Doch bei diesem His­to­rien-Coro­n­azeit-Mix hat der Leser es schw­er: Lei­der wird keine lit­er­arische Sprache gefun­den, der Schmök­er ist deut­lich zu lang, mit zu vie­len unwichti­gen Pas­sagen verse­hen und unspan­nend. Die Dialoge sind zu...

Ibbtown 🦋
Nov 1, 20261 min read

uch aus Rheine kommt ein Mün­ster­land-Kri­mi: Ein Mann liegt ermordet vor dem Ausstel­lungsstück im Falken­hof-Muse­um. Er wurde mit ein­er ungewöhn­lichen Schere erstochen. Doch bei diesem His­to­rien-Coro­n­azeit-Mix hat der Leser es schw­er:
Lei­der wird keine lit­er­arische Sprache gefun­den, der Schmök­er ist deut­lich zu lang, mit zu vie­len unwichti­gen Pas­sagen verse­hen und unspan­nend. Die Dialoge sind zu gestelzt und unnatür­lich, einzig die Detail­fülle kön­nte einen Leser hal­ten. Die Auflö­sung ist nach mehr als drei­hun­dert Seit­en kurz und, was das Motiv des Täters ange­ht, unver­ständlich.

Der Schmök­er mag für Rheinenser inter­es­sant sein, die sich ihren Lokalkolorit hinzu­denken, und vielle­icht reicht das dann ja auch.

⭐☆☆☆☆
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