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Moin

In Deutschland ist es strafbar, Politiker Vollpfosten zu nennen. Ronen Steinke hält das für überholt. Ich glaube ja auch, dass Medien, die ernsthaft bezahlt werden wollen, selber arbeiten müssen und nicht Arbeit auf KI abwälzen. Eine KI befragen kann ich schließlich auch ohne Medien. Den Trend in Medien, vom eigentlichen Geschäft des Journalismus, abzugehen, beschreibt...

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Jun 23, 20261 min read

In Deutsch­land ist es straf­bar, Poli­ti­ker Voll­pfos­ten zu nen­nen. Ronen Stein­ke hält das für über­holt.

Ich glau­be ja auch, dass Medi­en, die ernst­haft bezahlt wer­den wol­len, sel­ber arbei­ten müs­sen und nicht Arbeit auf KI abwäl­zen. Eine KI befra­gen kann ich schließ­lich auch ohne Medi­en. Den Trend in Medi­en, vom eigent­li­chen Geschäft des Jour­na­lis­mus, abzu­ge­hen, beschreibt Ste­fan Nig­ge­mei­er so:

es ist nicht so, als wür­de eine Auto­ma­ti­on sol­chen Inhal­ten not­wen­di­gen Geist ent­zie­hen, eigen­stän­di­ges Den­ken, mensch­li­che Krea­ti­vi­tät. All das ist ohne­hin nur in Spu­ren­ele­men­ten in ihnen vor­han­den. Ver­la­ge haben Jour­na­lis­mus in gro­ßem Stil durch Con­tent-Recy­cling-Maschi­nen ersetzt, schon vor der künst­li­chen Intel­li­genz und ohne sie. Dass
die­se Umwälz­pum­pen nun auto­ma­ti­siert lau­fen, ist kei­ne fun­da­men­ta­le Ände­rung. Es fehl­te vor­her schon jede Form von Besin­nung im Pro­duk­ti­ons­pro­zess.

Joe Wil­kins beschreibt, wie wich­tig sozia­le Akzep­tanz für KI-Unter­neh­men ist, die der­zeit noch sehr auf PR-Mar­ke­ting seet­zen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wo bleibt der Zorn gegen KI bei all der Job-Fres­se­rei? hole ich mir erst noch einen Kaf­fee.

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