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iPhone-Hack: Fotos ohne automatische Nachbearbeitung aufnehmen

So ziemlich jedes Smartphone bearbeitet Fotos direkt nach der Aufnahme automatisch nach, um die Schwächen der kleinen Kamerasensoren auszugleichen. Kontrast und Sättigung werden angehoben, es wird…

Esse est percipi
Jul 5, 2024 · 1 min read · 1 read

o ziemlich jedes Smartphone bearbeitet Fotos direkt nach der Aufnahme automatisch nach, um die Schwächen der kleinen Kamerasensoren auszugleichen. Kontrast und Sättigung werden angehoben, es wird geschärft, Sensorrauschen wird entfernt, der Weißabgleich wird angepasst, dunkle Bereiche werden aufgehellt, helle abgedunkelt etc. pp.

Unter idealen Bedingungen führt das zu besseren Fotos. Oft erscheinen Fotos aber auch überschärft, Flächen und Hauttöne wirken verwaschen und unnatürlich, es entstehen unerwünschte Artefakte.

Um diese automatische Nachbearbeitung und deren Nachteile zu umgehen, gibt es einige Möglichkeiten: Man kann mit einer geeigneten Kamera-App im RAW-Format (nicht: ProRAW) fotografieren, dann muss man die Fotos allerdings selbst „entwickeln“ bzw. nachbearbeiten. Oder man nimmt Live-Fotos auf, um daraus ein Einzelfoto zu extrahieren.

Oder man hackt die Serienbild-Funktion des iPhones. (Zur Erklärung: Serienbilder werden grundsätzlich als unbearbeitete JPGs gespeichert.)

Und so geht’s: Zieht man den Aufnahmeknopf in der Kamera.app nach links, wird der Serienbildmodus aktiviert und es werden ganz schnell ganz viele Aufnahmen gemacht. Zieht man ihn aber nur ganz kurz nach links, wie im Video gezeigt, wird lediglich ein – unbearbeitetes! – Foto aufgenommen.

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