„Wo war das?“: Geotagging mit iPhone und Mac
Update 18.7.2022: Version 2.0, die auch unter macOS Monterey läuft, ist erschienen. Den Download finden Sie hier: Wo war das Update 30.4.2020: Neue Version: 1.2Läuft jetzt auch unter Catalina. Update…
Update 18.7.2022:
ersion 2.0, die auch unter macOS Monterey läuft, ist erschienen. Den Download finden Sie hier: Wo war das
Update 30.4.2020:
Neue Version: 1.2
Läuft jetzt auch unter Catalina.
Update 27.3.2019:
Neue Version: 1.1
Neu ist, dass man beim ersten Programmstart eine gültige E-Mail-Adresse angeben muss. Ohne die funktioniert das Bulk-Reverse-Geocoding bei Nominatim nicht.
Fotos, die in den Metadaten bereits GPS-Koordinaten besitzen, kann man per drag and drop auf das Wo War Das?.app-Programmsymbol ziehen, die Exif-Schlagwörter werden dann um die Adressdaten ergänzt.
Update 15.2.2019:
Man kann die App jetzt selbst herunterladen.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Screenshot ganz unten ist nicht aus der Wo war das?.app, sondern aus dem Programm MetaData.app. Eine ältere Version gibt es hier: Das gute Bild: MetaData. Eventuell stelle ich demnächst auch die aktuelle Version zur Verfügung.
Ursprünglicher Beitrag
Meine immer-dabei-Kamera ist bisher mein iPhone gewesen, damit bekommen Fotos bereits bei der Aufnahme GPS-Koordinaten zugewiesen. Seit kurzem ist meine (fast)-immer-dabei-Kamera eine Fujifilm X100F, die kein GPS-Modul besitzt – auf Standortdaten möchte ich aber mittlerweile nicht mehr verzichten. Es gibt ja diverse GPS-Tracker im App-Store, die damit werben, GPS-Positionen aufnehmen und in Fotodateien schreiben zu können. Mir persönlich sind die viel zu umständlich („Geben Sie einen Ordner auf Ihrem Mac frei und verbinden Sie Ihr iPhone per WiFi ...“ oder: „Erstellen Sie ein Konto und laden Sie Ihre Dateien auf unsere Server ...“).
Ich mache es anders: Auf meinem iPhone ist die kostenlose App „myTracks“ installiert, mit der man seine GPS-Spuren aufzeichnen lassen kann. Dafür gibt es unter anderem den Tagebuch-Modus, in dem nur die wichtigsten Punkte aufgezeichnet werden. Das ist dann zwar nicht ganz so genau wie eine normale Aufzeichnung, reicht für die meisten Zwecke aber völlig aus. Darüber hinaus ist der Tagebuch-Modus so akkuschonend, dass er den ganzen Tag eingeschaltet bleiben kann. Der große Vorteil: Man muss nicht ständig daran denken, den Tracker auch einzuschalten, bevor man Fotos macht. Benötigt man für einige Zeit eine genauere Aufzeichnung, kann man die zusätzlich und parallel zur Tagebuch-Aufzeichnung starten.
Hier ein Vergleich des Tagebuch-Modus’ (blaue Linie) mit einer Aufzeichnung im 5-Sekunden-Takt (grüne Linie):
Kartenausschnitt: © OpenStreetMap-Mitwirkende
Die aufgezeichneten Tracks bzw. Spuren können per E-Mail verschickt oder in iCloud gespeichert werden.
Wo war das?
Für die Verarbeitung dieser Track-Dateien habe ich „Wo war das?“, geschrieben, eine Mac-App, die Fotos (genauer gesagt: die Metadaten eines Fotos) automatisch mit GPS-Koordinaten ergänzt. Zwingende Voraussetzung ist natürlich, dass auf iPhone und Kamera die gleiche Zeit eingestellt ist bzw. war.
In Lightroom kann man sich die Positionen von Fotos mit Geodaten übrigens im „Karte“-Tab anzeigen lassen:
„Wo war das?“ basiert auf dem hervorragenden ExifTool von Phil Harvey. Wer das Programm haben will, schreibt in die Kommentare oder mir eine E-Mail.
Und so funktioniert’s: Nach Doppelklick auf die Wo war das?.app wählt man zuerst die GPX-Datei (den GPS-Track), danach den Ordner mit den zu geotaggenden Bildern aus. Anschließend werden die Bilder mit Geodaten versehen, sofern sie in dem Zeitraum aufgenommen wurden, der im GPS-Track erfasst wurde. Zusätzlich wird per Reverse Geocoding die Adresse (Straße und Hausnummer, Viertel/Bezirk, PLZ und Ort, Land) ermittelt und in die Exif-Keywords geschrieben.
Ergebnis:
Screenshot aus der App „MetaData“
Siehe auch: „Wann war das?“
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