Die Geschichte der Apple Fernbedienungen, oder: Design ist mehr als schickes Aussehen
1995 wurde mit dem Performa 5200, einem All-in-one-Macintosh, eine einfache Fernbedienung mitgeliefert. 2005 erschien die originale Apple-Fernbedienung, mit der man ursprünglich Front Row auf…
995 wurde mit dem Performa 5200, einem All-in-one-Macintosh, eine einfache Fernbedienung mitgeliefert. 2005 erschien die originale Apple-Fernbedienung, mit der man ursprünglich Front Row auf kompatiblen Macs, später auch iPods bedienen konnte. 2009 wurde sie von der zweiten Generation der Apple-Remote abgelöst. Und seitdem 2015 die vierte Generation des Apple TV vorgestellt wurde, gibt es die Siri-Remote.
Was fällt auf?
Als erstes natürlich das Aussehen: Die Anmutung wirkt über die Jahre hinweg schicker und hochwertiger. Wenn man die Fernbedienungen allerdings benutzt, fällt etwas ganz anderes auf: Die ersten drei Fernbedienungen lassen sich ohne hinzuschauen aufnehmen und bedienen, weil man durch die Anordnung der Tasten schon per Tastsinn erkennt, wie herum sie gehalten werden müssen. Die Siri-Remote bietet diese taktile Hilfe nicht. Mit der Folge, dass man sie in 50% aller Fälle verkehrt herum aufnimmt und so beispielsweise, statt die Lautstärke zu verändern, den Film anhält.
Klingt dämlich, ist aber so. Ich habe um den unteren Teil unserer Siri-Remote ein Gummiband gewickelt. Sieht nicht schick aus, aber das Design ist damit um 50% verbessert. Mindestens.
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