Das Kanzlerbesteck
Die Besteckmanufaktur C. Hugo Pott wurde 1904 von Carl Hugo Pott in Solingen gegründet. 1952 entwarf sein Sohn Carl Pott das Besteck „Pott 84“. Seine Maxime: „Entbehrliches weglassen und das…
ie Besteckmanufaktur C. Hugo Pott wurde 1904 von Carl Hugo Pott in Solingen gegründet. 1952 entwarf sein Sohn Carl Pott das Besteck „Pott 84“. Seine Maxime: „Entbehrliches weglassen und das Nützliche umso vollkommener und schöner gestalten.“ Zitat aus der Pott-Broschüre:
Seit den 1950er Jahren gehört das „Kanzlerbesteck“ zu den beliebtesten Bestecken im Pott-Programm. In der Ära Ludwig Erhards wurden neben dem Kanzleramt auch fast alle deutschen Botschaften mit der Silberausführung ausgestattet. Zahlreiche intelligente Details optimieren die Handhabung der Besteckteile. So hat das Messer vor der Klinge, wo die Kraft der Finger am stärksten einwirken kann, eine bauchige Wölbung.
Weitere Details: die Gabel- und Löffelstiele sind am Ende leicht abgeknickt, damit die Hand besser zugreifen kann. Und während Anfang der 50er Jahre Messer mit langen Klingen und kurzen Griffen üblich waren, machte Carl Pott aus ergonomischen Gründen das Gegenteil.
Das Kanzlerbesteck ist ein herausragendes Beispiel für gutes Produktdesign in der Tradition des Bauhaus-Gedankens.
Pott 84, Flohmarktfund, seit einiger Zeit bei uns im Einsatz
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