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Der perfekte Espresso (4) – Selbstgemachter Abklopfkasten für 8 Euro

Hat man eine Siebträgermaschine, braucht man einen Abklopfkasten, in den man die Kaffeesatzpucks entsorgen kann. Könnte man man natürlich kaufen, aber erstens sind die meisten potthässlich und…

Esse est percipi
Mar 31, 2010 · 2 min read · 1 read

at man eine Siebträgermaschine, braucht man einen Abklopfkasten, in den man die Kaffeesatzpucks entsorgen kann. Könnte man man natürlich kaufen, aber erstens sind die meisten potthässlich und zweitens viel zu teuer.

Mit einem Minimum an handwerklichem Geschick kann man sich aber auch einen selbst basteln:

Dazu benötigt man

  • einen Übertopf Bjurön von Ikea (4,99 €, hat praktischerweise einen herausnehmbaren verzinkten Bodeneinsatz, der das Holz vor Feuchtigkeit schützt)
  • einen Buchenrundstab, 1 m lang (gibt es leider nicht kürzer), Durchmesser 20 mm (2,49 €)
  • 15 cm transparenten Teichschlauch, Innendurchmesser 19 mm (0,50 €).

Mit einem 20-mm-Forstnerbohrer bohrt man mit 10 mm Abstand von der oberen Kante an zwei gegenüberliegenden Seiten des Kastens Löcher für das Rundholz. (Hat man keinen Forstnerbohrer zur Hand, kann man mit Stich- oder Laubsäge auch zwei Us sägen, in die das Rundholz passt.)

Den Rundstab mit Speiseöl einpinseln und den Schlauch mit einem Fön erhitzen, so bekommt man ihn leichter über den Stab geschoben.

Den Stab auf einer Seite des Kastens einfädeln, den Schlauch aufstecken und mit etwas Kraft so lange schieben, bis der Stab auf der gegenüberliegenden Seite durch das Loch gesteckt werden kann. Das überstehende Ende mit einer Feinsäge bündig absägen – fertig!

Tipp: Das Innenmaß des Kastens ist zwar nur 14 cm, dennoch sollte der Schlauch 15 cm lang sein, da er sich durch das Aufschieben verkürzt, wie man auf dem Foto sehen kann.

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