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Freier Headline-Webfont (1): Comic Zine

Insbesondere Architekten, Fotografen und Designer (nicht: Webdesigner oder Grafikdesigner mit Weberfahrung) möchten sich auf ihren Websites oft gern ein wenig abheben und bestehen auf – sofern sie…

Esse est percipi
Jan 7, 2010 · 2 min read · 1 read

nsbesondere Architekten, Fotografen und Designer (nicht: Webdesigner oder Grafikdesigner mit Weberfahrung) möchten sich auf ihren Websites oft gern ein wenig abheben und bestehen auf – sofern sie denn eine haben – den Einsatz ihrer Hausschrift. Dafür gibt es verschiedene Ansätze (sIFR, Website komplett in Flash, automatische GIF-Erzeugung etc.), bei denen in meinen Augen die Nachteile bei weitem überwiegen. Besonders von reinen Flash-Websites rate ich immer ab, da sie gerade im Bereich Navigation HTML/CSS-Lösungen deutlich unterlegen sind – Stichworte: Browser-Historie, Deep-Links.

Topmoderne Überschriften

Diese Beratung führt in den meisten Fällen gottseidank tatsächlich dazu, dass auf den Einsatz von Schriftsubstitution mit Hilfe von Grafiken verzichtet und gemeinsam nach Alternativen gesucht wird. Mittlerweile unterstützen Safari, Firefox und Opera CSS3-Webfonts im True- oder OpenType-Format, so dass man sich bei der Schriftauswahl nicht mehr auf Georgia, Verdana und Co. beschränken muss (seit fast zwei Jahren werden die Überschriften in diesem Blog in der Schrift Share dargestellt). Stellt man die Schriftdatei für den Internet Explorer zusätzlich im .eot-Format bereit, dann wird sie auch dort angezeigt.

Lizenz beachten!

Die einzige Einschränkung: Ein Font muss explizit für die Einbettung in Websites freigegeben sein. Dass schließt kommerzielle Fonts zu fast 100% aus. Dass es aber auch freie Schriften gibt, die typographischen und/oder gestalterischen Ansprüchen allemal genügen können, zeige ich in einer losen Folge – heute: Comic Zine von Blue Vinyl Fonts.

Comic Zine

Der wichtigste Satz aus der beiliegenden Lizenz:

This font is free to use in any private and commercial manner.

Wenn Sie als professioneller Webdesigner Comic Zine für eine kommerzielle Website verwendet haben, ist es in meinen Augen allerdings nur recht und billig, dem Gestalter dieser Schrift, Jess Latham, eine Kleinigkeit zu überweisen oder einen seiner Retail-Fonts zu kaufen. Das gehört sich einfach so.

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