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Liebes Tagebuch (98)

Oh. Mein. Gott. Heute Nachmittag vom Kollegen Dirk Hesse einen Link zu 12designer.com erhalten und dort gerade mal ein wenig geblättert. Da möchte z. B. jemand ein Logo für eine Immobilienplattform…

Esse est percipi
Jun 5, 2009 · 1 min read · 1 read

Oh. Mein. Gott.

eute Nachmittag vom Kollegen Dirk Hesse einen Link zu 12designer.com erhalten und dort gerade mal ein wenig geblättert.

Da möchte z. B. jemand ein Logo für eine Immobilienplattform haben. Zahlen will er sage und schreibe 250 Euro („Garantiert!“), und sechs Stunden nach „Projekteinstellung“ hat er bereits 37 Entwürfe von 16 „Designern“ erhalten. Wahnsinn!

Der Auftraggeber findet bisher Entwurf 33 und Entwurf 34 am gelungensten. Interessant. Aber okay – was erwartet man von einem Auftraggeber (oder gar von einem „Designer“), wenn für ein Logo inklusive uneingeschränkter Nutzungsrechte gerade mal 250 Euro geboten werden?

In den Allgemeinen Nutzungsbedingungen von 12designer.com liest man u. a.:

Der Auftraggeber erwirbt beim Kauf eines Entwurfs direkt vom Designer die ausschließlichen, übertragbaren, unbefristeten, örtlich unbeschränkten und unwiderruflichen Nutzungsrechte.

Aber was ist mit der Seele? Dass die in der Aufzählung vergessen wurde, hätte nicht passieren dürfen – da rollen mit Sicherheit noch Köpfe.

Siehe auch: Gestaltung zählt und Tipps zu Designaufträgen

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