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Blitztutorial: Perspektive und Tiefenschärfe – das nächste dicke Design-Ding

Vor ungefähr 15 Jahren habe ich es in irgendeinem gedruckten Portfolio zum ersten Mal als Stilmittel eingesetzt gesehen: perspektivisch verzerrte Abbildungen zweidimensionaler Entwürfe, getaucht in…

Esse est percipi
Mar 18, 2008 · 1 min read

or ungefähr 15 Jahren habe ich es in irgendeinem gedruckten Portfolio zum ersten Mal als Stilmittel eingesetzt gesehen: perspektivisch verzerrte Abbildungen zweidimensionaler Entwürfe, getaucht in selektive Un-, oder besser gesagt: Tiefenschärfe.

In dem Portfolio damals wurde das ausschließlich mit Fotografien realer Entwürfe umgesetzt. Aber ebenso wie die Designer, die diesen Effekt in letzter Zeit zunehmend im Web einsetzen, kann so etwas heutzutage jedermann im Handumdrehen mit Photoshop nachbasteln.

Und so geht’s

Mit ⌘A wählen Sie das komplette Bild aus (Windows-User ersetzen bitte ⌘ durch Ctrl bzw. Strg), mit ⌘T aktivieren Sie den Verzerren-Modus. Mit gedrückter ⌘-Taste ziehen Sie nun die vier Anfasser in den Ecken jeweils in eine dem Auge genehme Position.

Anschließend aktivieren Sie mit der Taste Q den Quickmask-Modus, ziehen mit dem Verlaufswerkzeug (Taste G) einen reflektierten Verlauf (das 4. Symbol von links in der Optionspalette), drücken wieder die Taste Q, um den Quickmask-Modus zu verlassen und wenden den Filter Tiefenschärfe abmildern auf die Auswahl an.

Et voilà – schon mit so wenig Aufwand stoßen Sie selbst als Gestaltungslaie jeden Top-Designer ruckzuck herunter von seinem Design-Olymp.

Siehe auch: „Spiegelungen – die neuen Schlagschatten?

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