Carol Welsman
2007 ist, musikalisch gesehen, ein hervorragendes Jahr. Nach Chiara Civello, Stacey Kent und Luciana Souza hat auch Carol Welsman ein neues Album veröffentlicht. Sie hat sich zunächst lange Zeit…
2007 ist, musikalisch gesehen, ein hervorragendes Jahr. Nach Chiara Civello, Stacey Kent und Luciana Souza hat auch Carol Welsman ein neues Album veröffentlicht. Sie hat sich zunächst lange Zeit gelassen mit einem Nachfolger für „The Language of Love“, und dann war es eine CD, die erstens in Europa nur als sackteurer Japan-Import erhältlich war („What’cha Got Cookin’“), und die, sagen wir mal, auch ziemlich aus der Art schlug. Jedenfalls für meinen Geschmack. „Carol Welsman“ folgte dann (nach Welsmanschen Maßstäben) so schnell, dass ich es erst letzte Woche mitbekommen habe. Und ich bin hin und weg.
Es gibt leider kaum noch Sänger/innen, die sich an Scat-Gesang herantrauen und ein bisschen improvisieren – neben Carol Welsman fallen mir noch Karryn Allison und Kurt Elling ein, dann wird’s aber auch schon eng. Auf „Carol Welsman“ scattet Carol gottseidank verschiedentlich wieder, dass es nur so eine Art hat; z. B. am Schluss von von Brazasia oder während des gesamten Café.
Daneben gibt es fabelhafte Interpretationen von bekannten Stücken wie What a Fool Believes von den Doobie Brothers, Live to Tell von Madonna oder Beautiful von Gordon Lightfoot (allein diese drei lohnten schon den Kauf der CD), letzteres zusätzlich auch in einer französischen Version. Insgesamt singt Carol Welsman auf dieser CD übrigens in fünf Sprachen: Englisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch und Italienisch.
Hier höre ich und kann nicht anders:
Hörbeispiele (mp3) auf Carol Welsmans Website
Carol Welsman bei Amazon
Carol Welsman im iTunes Store
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