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Der perfekte Espresso (1)

Meine erste Espressomaschine war ein Werbegeschenk zu einem Zeitungsabonnement, und was da herauskam, hatte mit Espresso nicht viel zu tun. Trotzdem trinke ich seither keinen Filterkaffee mehr, und…

Esse est percipi
Jul 24, 2007 · 2 min read

eine erste Espressomaschine war ein Werbegeschenk zu einem Zeitungsabonnement, und was da herauskam, hatte mit Espresso nicht viel zu tun. Trotzdem trinke ich seither keinen Filterkaffee mehr, und mittlerweile mache ich mit meiner fünften Maschine, einer Gaggia Classic, einen Espresso, wie ich ihn sonst fast nur in Italien bekomme.

In Teil 1 der Miniserie werden die Voraussetzungen für einen perfekten Espresso vorgestellt, Teil 2 beschäftigt sich mit der Zubereitung.

Die Maschine

Unabdingbar: Eine Siebträgermaschine. Mit einem Vollautomaten macht man sich zwar das Leben leicht, das aber, im wahrsten Sinn des Wortes, relativ geschmacklos. Zu empfehlen sind – als Einsteigermaschinen, bei denen Sie aber in Bezug auf Espressoqualität keinerlei Abstriche machen müssen – die Gaggia Classic und die Rancilio Silvia. Schäumen Sie häufig viel Milch auf, empfiehlt sich die Anschaffung einer Zweikreismaschine.

Die Mühle

Die zweite entscheidende Zutat ist eine vernünftige Espressomühle. Sie bekommen zwar überall auch gemahlenen Espresso, der aber nicht im entferntesten an frisch geröstete Bohnen herankommt. Empfehlenswert für Einsteiger ist die Demoka.

Der Caffè

Hier ist erstens der persönliche Geschmack entscheidend (ich bevorzuge Mischungen mit einem hohen Arabica-Anteil), zweitens aber auch die Frische. Die ist nämlich einer der wesentlichen Garanten für eine gute Crema. Mit einem hochwertigen Kaffee, der bereits vor einem Jahr geröstet und verpackt wurde, bekommen Sie keine gute Crema mehr hin. Als Anhaltspunkt: Espresso-Bohnen sind per Gesetz zwei Jahre haltbar. Wenn Sie also in diesem Monat einen Beutel Bohnen kaufen, der bis 07/2008 haltbar ist, wurde der Kaffee schon vor einem Jahr geröstet und eingetütet – Finger weg!

Der Tamper

Damit pressen Sie den ins Sieb gemahlenen Espresso, mit einem Pressdruck von – hier scheiden sich die Geister – ca. 5-20 kg. So etwas ähnliches wie ein Tamper aus Plastik wird bei vielen Maschinen mitgeliefert – den entsorgen Sie in die gelbe Tonne und legen sich einen Edelstahltamper in der für Ihr Sieb passenden Größe zu.

Zu Teil 2

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