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Boot 2026 – Tag 8 – Earnewald – De Tsjonger

Nach zwei regnerischen Tagen in Earnewald ging es relativ früh am Morgen Richtung Süden. Ziel war Heerenveen oder irgendeine Marrekrite dahinter. Aber, wir wollten nicht über Dokkum fahren, um dann diesen endlosen und langweiligen It Deel herunterzufahren. Wir haben unsere Route über Polderhoofdkanel geplant, welcher in De Veenhoop startet und über Nij Beets führt. Dahinter...

Herr Tommi
Aug 15, 20263 min read

ach zwei regnerischen Tagen in Earnewald ging es relativ früh am Morgen Richtung Süden. Ziel war Heerenveen oder irgendeine Marrekrite dahinter. Aber, wir wollten nicht über Dokkum fahren, um dann diesen endlosen und langweiligen It Deel herunterzufahren. Wir haben unsere Route über Polderhoofdkanel geplant, welcher in De Veenhoop startet und über Nij Beets führt. Dahinter kommt man dann auf die Nije Feart und dann auf die Heafeart, welche fast bis Heerenveen führt.

Für große Boote ist diese Strecke nichts, da auf der Route einige niedrige Brücken, mit 2,50 Metern Höhe sind.

Angekommen in De Veenhoop standen wir aber erst einmal vor einer Zugbrücke und einer Schleuse, deren Bedienung wir telefonisch anfragen mussten. Das funktioniert problemlos und ein paar Minuten später waren wir in der Schleuse. Diese hatte einen erstaunlich hohen Hub, es ging einen knappen Meter nach unten.

Das Wetter war an dem Tag übrigens bewölkt, mit ein paar kleinen Regenschauern. Einer davon, der heftigste natürlich, ergoss sich über uns, als wir in gerade in der Schleuse standen. Nass bis auf die Knochen haben wir die Schleuse dann verlassen. Die Sonne trocknete uns aber schnell wieder.

Die Strecke hat uns hervorragend gefallen, es war ruhig und gemütlich bei sehr wenig Verkehr. Die Schleuse beim Verlassen des Polderhoofkanaals war dann eine Selbstbedienungsschleuse und einfach zu bedienen.

Später am frühen Nachmittag sind wir dann in Heerenveen angekommen und sind von Norden durch die Stadt gefahren. An der ersten im Ort mussten wir ein wenig warten, da alle Brücken dort nur von einem Brückenmeister bedient wurden und der erst zu uns radeln musste.

Heerenveen hat uns aber nicht so richtig gefallen. Also sind wir direkt südlich wieder herausgefahren und weiter bis zum Kanal De Tsonger. Dort gibt es einige wunderschöne Marrekriten-Liegeplätze, wovon wir uns einen ausgesucht haben, wo wir unsere Ruhe hatten.

Fahrtstrecke

Fahrtstrecke: 40 Kilometer – bewegliche Brücken: 13 – Schleusen: 2 – Übernachtung: Marrekrite

Bilder des Tages

Marrakrite unterwegs – auch hübsch
In der Schleuse, kurz vor der Dusche von oben.
Kleiner Kanal, niedrige Brücken, so schön.
Vor der zweiten Schleuse.
Weiter Richtung Süden.
In Heerenveen
Nochmal Heerenveen
Liegeplatz an der Marrekrite
Ruhe!

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