Rhodos im Spätsommer
Wir haben eine wunderschöne, entspannende Woche auf der griechischen Insel Rhodos verbracht. Wie immer haben wir viele Eindrücke, Erlebnisse und Fotos mitgebracht, welche wir hier mit Euch teilen wollen. Daher ist der Bericht ein wenig länger und mit sehr vielen Fotos gefüllt. Wir machen eine Pauschalreise Die Reise haben wir vor wenigen Wochen als Pauschalreise...
ir haben eine wunderschöne, entspannende Woche auf der griechischen Insel Rhodos verbracht. Wie immer haben wir viele Eindrücke, Erlebnisse und Fotos mitgebracht, welche wir hier mit Euch teilen wollen. Daher ist der Bericht ein wenig länger und mit sehr vielen Fotos gefüllt.
Wir machen eine Pauschalreise
Die Reise haben wir vor wenigen Wochen als Pauschalreise gebucht. Also Flug, Hotel und Transfer im Paket. Das war deutlich günstiger, als die einzelnen Bausteine einzeln zu buchen. Dazu haben wir noch einen Mietwagen ab/bis Flughafen genommen und den Transfer vor Ort abgesagt. Wir mögen diese Busfahrerei einfach nicht und sind im Urlaub gerne mobil und unabhängig.
Hin- und Rückflug
Beide Flüge wurden von TUI-Fly ausgeführt. Morgens um 5:50 Uhr ging es von Düsseldorf aus direkt nach Rhodos. Zurück ging es dann im 11:10 Uhr Ortszeit los. Auf dem Hinflug hatten wir uns Sitze am Notausgang gebucht, für den Rückflug in der ersten Reihe. Somit hatten wir ausreichend Beinfreiheit und es ging halbwegs bequem zu, in den 3-Stunden-Flügen. Service an Bord, der komplett kostenpflichtig war, haben wir nicht genutzt.
Alles lief pünktlich und gut organisiert ab. Also gab es an TUI Fly nichts zu meckern. Wohl aber, mal wieder, am Flughafen Düsseldorf. Dort (muss) kann man nun sein Gepäck selbst aufgeben. Mit der Bordkarte auf dem Handy geht man zu Automaten, wo man sich die Bänder für den Koffer selbst ausdruckt und diese an selbige klebt. Diese Station, für viele Airlines ausgelegt, ist gut beschildert mit „Step 1“. Danach geht man zur Beschilderung „Step 2“. Dort sind Bänder, auf welche die Koffer gestellt werden. Diese werden gescannt und dann weggefahren. Dort stand allerdings ein Mensch von einem Fremddienstleister und wollte uns erzählen, dass wir die Koffer für Rhodos an einem anderen Schalter abgeben müssen. Natürlich am ganz anderen Ende des Flughafens. Wenn wir die an den „Step 2“-Bändern abgeben, würden die in Mallorca ankommen. Nach einigen Hinweisen, mit „sehr guter“ Laune, ob der Uhrzeit, dass die Anzeigetafel was anderes sagte und der Monitor bei „Step 1“ uns zu „Step 2“ geführt hat, blieb der junge Mann bei seiner Überzeugung. Auch der Hinweis, dass nicht das Stück Förderband bestimmt, wo der Koffer ankommt, sondern der eben angeklebte Anhänger, wollte ihn nicht überzeugen. Erst als eine weitere Dame dieses Unternehmens eingriff, konnten wir die Koffer endlich aufgeben. Und siehe da, sie wurden beim Scannen akzeptiert und kamen auch auf Rhodos an.
Profi-Tipp für den Düsseldorfer Flughafen: Personal, auch von Fremdfirmen, einfach mal ausbilden, würde die Nerven vieler Passagiere schonen.
Hotel und Mietwagen
Als Mietwagen haben wir einen Suzuki Vitara Hybrid gefahren. Solide, ausreichend für den Urlaub, würde ich mir aber aus verschiedenen Gründen nicht kaufen. So ging mir das nervige „Plock“ und „Ping“ bei Änderungen der Geschwindigkeitsbegrenzungen (welche das Auto recht wahllos festlegte) sehr auf die Nerven. Und wir haben die Stelle zum Abschalten, in der etwas merkwürdigen Menüführung des Wagens, nicht gefunden. Für die eine Woche war das Auto aber in Ordnung.
Unser Hotel war dagegen ein Volltreffer. Das Summerview Hotel in Theologos, nur 15 Minuten Fahrt vom Flughafen entfernt, hat uns hervorragend gefallen. Ein kleines, familiär geführtes Hotel, mit nur knapp 30 Zimmern und superlieben Besitzern, die wirklich um das Wohl aller Gäste bemüht waren. Zur Begrüßung erst einmal mit den beiden Hunden des Hotels Freundschaft geschlossen und dann ab auf das einfache, kleine Zimmer.
Das Hotel liegt sehr ruhig, am Hügel oberhalb des Ortes. Am kleinen Pool waren wir meist zum Nachmittag Stammgäste, an der Bar haben wir die Abende ausklingen lassen und auch das Essen dort war richtig gut. Das Frühstück war einfach, kontinental, aber ausreichend und lecker. Im Ort gibt es weitere Restaurants, wo man gut und preiswert essen kann.
Ohne Auto ist man allerdings ein wenig abseits, das sollte man bedenken. Zudem darf man nicht empfindlich gegen Fluglärm sein, da der Flughafen sehr nah ist.
Von uns eine absolute Empfehlung, für ein schönes Hotel auf Rhodos.
Ausflüge und Sehenswürdigkeiten
Nur am Strand oder am Pool liegen, das ist einfach nicht unser Ding. Gerne schauen wir uns einige Sehenswürdigkeiten der Orte an, wo wir unterwegs sind. Dieses Jahr waren wir nach dem Frühstück unterwegs, bis zum frühen Nachmittag. Dann gab es ein, zwei Stunden am Pool oder Strand und am Abend sind wir nochmals los, um lecker essen zu gehen.
Tag 1 – ein wenig die Nordküste runter fahren.
Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, sind wir recht ziellos ein wenig die Nordküste von Rhodos entlang gefahren. Immer auf der Suche nach einer Taverne, wo man ein Päusschen bei einem Kaltgetränk machen konnte. Denn es war warm, wie an allen Tagen der Reise.
Tag 2 – Erkundung der Südküste
Am zweiten Tag haben wir uns an die Erkundung der Südküste gemacht. Diese ist deutlich touristischer geprägt. Aber das war auch der Grund für uns, da mal lang zu fahren und uns ein paar Orte anzuschauen. Denn Frau Melli verkauft natürlich immer noch Reisen und da ist es schon wichtig, die Orte auch mal in Wirklichkeit gesehen zu haben.
An der Südküste findet man auch den Ort Lindos. Dieser gilt als schönster Ort an der Küste von Rhodos. Nun, das mag sogar stimmen, denn wir haben den Besuch abgebrochen. Voll. laut, unzählige Reisebusse, Menschenmengen. Bei aller Liebe, so schön kann ein Ort gar nicht sein, um uns das anzutun.
Vorher waren wir aber in Stegna Beach gelandet, für ein erfrischendes Kaltgetränk. Der Ort hat uns recht gut gefallen. Eine Küstenstraße mit einigen Restaurants und Hotels direkt am Strand. Ja, auch touristisch geprägt, aber hübsch.
Zurück ging es dann quer über die Insel, über schöne Bergstraßen, die in einem echt guten Zustand sind. Das haben wir in Griechenland auch schon anders erleben dürfen.
Abends ging es dann in ein Restaurant, wo ich ein Stifado gegessen habe. Das ist ein Rinderschmorbraten. Frau Melli hatte Suflaki. Beides war „ging so“.
Tag 3 – Schmetterlinge und ein Zoo
Unser erstes Ziel des Tages war das Butterfly Valley im Nordosten der Insel. In diesem schönen Tal leben sehr viele Schmetterlinge, welche teilweise zu Hunderten an den Bäumen sitzen. Durch das Tal führt ein kleiner Wanderweg. Man sollte aber auch nach unten schauen, denn da lebt auch noch eine Krabbenart, welche im kleinen Fluss heimisch ist und gelegentlich Ausflüge unternimmt.
Danach ging es dann noch zu einem Streichelzoo, Farma of Rhodes, welcher auf dem Weg sehr intensiv ausgeschildert war. Das Besondere an diesem Zoo ist, dass man am Eingang verschiedene Futtersorten kaufen kann und damit fast alle Tiere im Zoo gefüttert werden dürfen. Bei jedem Gehege stehen aber fachkundige Menschen, die ein Auge darauf haben.
Ob die 20 EUR Eintritt pro Person das Erlebnis rechtfertigen. Nun, das muss jeder für sich entscheiden.
Am Abend ging es dann zum Sunset Beach Restaurant in Theologos. Da hatten wir Glück, denn ohne Reservierung geht da am Abend nichts. Ein Tisch war aber noch frei. Gegessen haben wir fantastische Gyros-Tacos. Boah, die waren so lecker, dass wir für 2 Abende später noch einmal einen Tisch gebucht haben.
Tag 4 – Dorf und Burg
Los ging es am Morgen Richtung Siana, einem kleinen Bergdorf im Nordosten der Insel. Die dortige kleine Kirche wurde uns als sehr sehenswert angepriesen. Das war auch so und man durfte sogar fotografieren. Direkt neben der Kirche gab es noch ein kleines Restaurant, wo wir leckeren Kaffee getrunken haben, und im Ort haben wir noch Honig eingekauft.
Danach sind wir durch den bewaldeten Nordosten langsam wieder zurückgefahren und haben noch einen Stopp beim Kritinia Castle eingelegt. In den Ruinen der mittelalterlichen Burg befinden sich die Reste der katholischen Kirche St. Paul.
Beide Orte waren zwar von Touristen besucht, wir waren schließlich auch dort, aber nicht so überlaufen. Das hat uns sehr gut gefallen.
Am Abend gab es mal wieder Gyros und Suflaki. Wat muss, dat muss.
Tag 5 – Rhodos Stadt
Rhodos Stadt war heute unser Ziel. Zuerst ging es auf den lokalen Wochenmarkt. Und dieser war, zu unserer Freude, wirklich ein Markt. Frischer Fisch, viel Obst, Gemüse und andere Leckereien. Kein Touristenzeugs und auch keine Handyhüllen.
Danach ging es in die historische Altstadt von Rhodos. Das Navi führte uns zum Parken die Straße am Hafen entlang. Ein guter Witz, dort war es natürlich rappelvoll. Wir sind dann ein wenig um die Altstadt herumgefahren und haben auf der Rückseite einen freien Platz ergattern können.
Dort sind wir dann durch das Rote Tor in die Altstadt gegangen. Und wow, das hat schon was. Viele kleine, enge Gassen, mit alten Gebäuden, kleinen Restaurants und Geschäften. Dabei waren wir fast alleine unterwegs. Das änderte sich aber, je näher man Richtung Hafen kam. Denn dort lagen zwei Kreuzfahrtschiffe und die Menschen hielten sich in den unteren Gassen der Altstadt auf. Also kurz einen Blick in den Hafen geworfen und schnell wieder raus aus dem Trubel.
Zur Erholung ging es dann an den Afandou Beach. Ein wenig im Meer baden, etwas Kühles trinken, faulenzen und mit Sandkörnchen schmusen. Den kleinen Kater habe ich ins Herz geschlossen, und er sah wirklich aus wie ein Sandkorn.
Tag 6 – Kameiros
Die Ausgrabungen der alten Stadt Kameiros waren unser Ziel an diesem Tag. An der Nordküste gelegen, findet man diese beeindruckende Anlage. Die Stadt ist im Jahr 226 vor (!) Christus durch ein starkes Erdbeben zerstört worden. Ein zweites Erdbeben 142 vor Christus gab ihr dann den Rest. Erste Ausgrabungen begannen im 18. Jahrhundert. Der heutige Zustand ist das Ergebnis von Ausgrabungen, welche seit 1928 stattfanden. Die Ausgrabung ist wirklich sehenswert.
Danach sind wir zurück zum Hotel, einfach mal am Pool abhängen, bevor es zum Abendessen wieder in die Sunset Beach Bar ging. Dieses Mal auch mit reserviertem Tisch.
Tag 7 – Filerimos Monastery
Am letzten Tag unserer Reise haben wir uns noch das Filerimos Monastery angeschaut. Dieses liegt etwa 15 Kilometer südlich vo
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