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I'll Never Be (Maria Magdalena) - Platz 10 bis 1

Die absolut unverhandelbaren Top-25 besten Tracks von SANDRA

Mykx
Oct 17, 20264 min read

Teil 1 mit den Plätzen 25 bis 11 gibt's hier


ie man auch mitten auf der Wasserrutsche nicht einfach anhalten kann… also kann man schon, aber dann kommt Horst der bärtige Bademeister - toller Körper, kurze Lunte (gnihihi) - und schimpft. Wir müssen da also jetzt durch.

Aber zuvor.

Da ich wohl nie eine Best-of Michael Cretu machen werde, steigen wir erstmal mit seinem vermutlich beste Track ”Total Normal” ein:

But now back to Sandra.


10. Everlasting Love (1987)

Der Track fällt zwar in die Zeit der frühen Alben, war aber tatsächlich nur auf dem ersten Best-Of ”18 Greatest Hits” zu finden.

Dem Song ist ja seit seiner Ursprungsversion von Robert Knight schon viel Ungemach zugestossen. Sandra und Cretu berufen sich hier aber eher auf die Version von Love Affair. 

Deutliche Stock-Aitken-Waterman Anleihen sind auch zu hören. Schönes High-Energy Teil.

Plus Nackedei-Schlangentanz.

Fun Fact: Discogs listet Curt Cress, den wohl berühmtesten deutschen Trommler neben George Kranz, mit einem ”arranged by” Credit.


9. (I'll Never Be) Maria Magdalena (1985)

Musste ja kommen. Die erste ”richtige” Sandra-Single. Hat mich seinerzeit mit seiner halbfeuchten Teenagertraum-Sexieness voll abgeholt.

Quasi eine Hubert Kah Nummer, ist das ein klassischer Sandra Track, mit diesem typischen Sandra Basslauf-Sound. Hat überhaupt jemand ausser Sandra und New Order noch so einen typischen Bass-Sound. Zumindest was weisse Pop Musik angeht?

Zur Entgiftung hier noch eine Metal-Version von Visions of Atlantis:


8. Innocent Love (1986)

Die erste Single vom zweiten Album ”Mirrors”. Murkelt sich so durch die Strophe, dreht dann aber im Refrain ordentlich den Swag auf. Und, fuck, ich liebe Kemmlers Backing Vocals einfach.


7. Angels in My Head (2012)

Und damit oszillieren wir nochmal an das andere Ende von Sandras Karriere, zu ihrem Angriff der Klonkrieger. Strophe geht so, aber der Refrain ist so daneben und drüber mit dem Kleinkind-Autotune-Gesang.

Da Kemmler ja quasi den Hauptpart des Refrains gleich selber singt, kriegt man hier mal einen Eindruck, dass Sandra ohne Sandra irgendwie fast besser gewesen wäre.


6. Hi! Hi! Hi! (1986)

Classic Sandra. Nur echt mit den Ausrufzeichen hinter jedem ”Hi”.

Sandras Brüste mir mehr Screentime als Schweinefleisch in Böklunder-Würsten ist.

MIT KEYTAR-FEATURE IM VIDEO!!!

Dieser Basslauf. 😍

Auch schlimm: Der 2006er Remix mit schrottigem Beat und minus jegliche Atmosphäre.


5. Japan ist weit (1984)

Okay, jetzt habe ich tatsächlich Quatsch erzählt, dass hier nur noch Songs von ihren ersten drei Alben kommen. Der hier erschien nämlich noch VOR ihrem ersten Album.

Sandra noch auf deutsch mit einer Cover-Version von Alphavilles Big in Japan. Wollte damals keiner hören, aber es ist so herrlich!!!


4. Heaven Can Wait (1988)

Synth-Fanfaren Alarm, Cretu, Kah, Trallala. Tatsächlich gehen mir so langsam die Sandra Anekdoten aus. Sie spielte nichtmal in meinen feuchten Teenie-Träumen eine besonders grosse Rolle. Da kam eher Den Harrow drin vor...

Fun-Fact: Meine Kinderzimmertür zierte der Bravo-Starschnitt von Don Johnson.


3. On the Tray (1985)

Na gut, hier kommt doch noch eine Anekdote: Es muss kurz vor Muttertag 1986 gewesen sein. Ich sollte meiner Mutter von meinem Taschengeld ein Geschenk kaufen. Statt dessen kaufte ich mir die Kassette von Sandras erstem Album und die LP ”Geld oder Leben” der Ersten Allgemeinen Verunsicherung.

Danach hatte ich nur noch ca. 5 Mark über und kaufte meiner Mutter notgedrungen ein lilafarbenes Stiefmütterchen. Die Enttäuschung in ihren Augen kann ich immer noch sehen...


2. In the Heat of the Night (1985)

Jetzt folgen keine Überraschungen mehr. Wer sich ein wenig mit der Diskographie von Sandra auskennt weiss, was jetzt noch übrig ist. Du musst nur alleine diese Synthies am Anfang hören und die Party geht ab.

Wie immer lebt auch dieser Track überwiegend von den Backing Vocals im Refrain.

Na? Was kann jetzt noch kommen?


1. Midnight Man (1986)

Für mich der beste Sandra Track, ever. And I'll fight anybody who says otherwise.

Hier kam alles zusammen, kulminierte, befruchtete sich selbst und gebar ein Wunder von einem Pop-Song.

Und damit legen wir das Leichentuch über die Karriere dieser grossen deutschen Pop-Chanteuse. Vielen Dank und bis zum nächsten mal.


PS: Hier noch ein absurder Sandra-Megamix...

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