Gmail days
Ich bin nicht stolz darauf, aber ich erinnere mich immer noch ganz gut daran, wie scharf ich seinerzeit (2004) auf eine Gmail-Adresse war. Google hatte durch künstliche Verknappung via Einladungsmechanik ihren öffentlichen Beta-Test in eine Marketingkampagne verwandelt und Einladungen waren ebenso selten wie begehrt.
ch bin nicht stolz darauf, aber ich erinnere mich immer noch ganz gut daran, wie scharf ich seinerzeit (2004) auf eine Gmail-Adresse war. Google hatte durch künstliche Verknappung via Einladungsmechanik ihren öffentlichen Beta-Test in eine Marketingkampagne verwandelt und Einladungen waren ebenso selten wie begehrt. Was war das doch für ein tolles Produkt: ein Webmail-Client mit 1GB Speicherplatz für… Rotz, Spam und PDF-Kackscheiße. Und Werbung in Mails war eigentlich auch nicht mein Ding.
Heute, 22 Jahre später benutze ich die Gmail-Adresse nur noch sehr selten, nur los bin ich sie immer noch nicht. Gerade kommt wieder eine Warnung von haveibeenpwned rein, dass die Adresse im Suno data breach drin war, was auch sonst, es ist noch jeder Dienst in die Luft geflogen, den ich mal fünf Minuten ausprobiert habe.
Inzwischen haben sich sagenhafte 32.140 Mails in meinem Archiv angesammelt, 32% von inzwischen 17GB sind belegt, von wegen 1GB. In meinem Passwordmanager ergibt eine Suche nach meiner Gmail-Adresse leider ebenfalls sagenhafte 178 Treffer, ich habe also noch einige Arbeit vor mir, bis ich den Dreck endlich los bin…
Wie sich die Zeiten ändern.
Beitragsbild: Stephen Phillips gemeinfreiähnlich auf Unsplash.
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