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A Beggar In A Million: Musikalisches Neuland

Meine neue Single ist draußen. Sie heißt "A Beggar In A Million" und ist dieses Mal so völlig anders, als so ziemlich alles sonst von mir. Es ist nicht nur ein Schritt in Richtung musikalisches Neuland. Ich läute damit auch den Versuch ein, mit meiner Musik anders umzugehen. Das Alles werde ich euch mal hier...

Henning Uhle
Jun 26, 2026 · 3 min read

eine neue Single ist draußen. Sie heißt „A Beggar In A Million“ und ist dieses Mal so völlig anders, als so ziemlich alles sonst von mir. Es ist nicht nur ein Schritt in Richtung musikalisches Neuland. Ich läute damit auch den Versuch ein, mit meiner Musik anders umzugehen. Das Alles werde ich euch mal hier erzählen. Und wer meine Musik auf BandCamp hören will, bekommt sogar wieder einen Bonus. Also gucken wir mal, was es so zu erzählen gibt.

Die neue Single „A Beggar In A Million“

Irgendwie bin ich musikalisch und gedanklich in die Neunziger abgebogen. So, als Massive Attack, Orbital, Leftfield und wie sie alle hießen das Treiben verrückt gemacht hatten. Das lag daran, weil ich auf das Musikprojekt Bords Of Canada (Tidal-Link) aufmerksam wurde. Die hatten es geschafft, dass ich mich sofort an das erinnert hatte, was in den Neunzigern für langsamere, groovige Musik da war. Man bewarf diese Musik mit „Downtempo“ und „Trip Hop“ und all dem. Aber Namen sind mir da egal.

Jedenfalls kommt „A Beggar In A Million“ genau so daher, dass es eine Huldigung dieser Zeit ist. Die Nummer liegt nicht irgendwo im Bereich von 120 bis 130 Beats pro Minute, sondern irgendwo bei 90. Es gibt keinen typischen Four-to-the-Floor-Piz-za-kat-ze-Rhythmus, sondern groovige Breakbeats. Alles ist auf Atmosphäre ausgelegt. Das ist kein Party-Banger, sondern ein Stück, mit dem der Hörer in die Klangwelt eintaucht.

Bonus nur für BandCamp

Kennt ihr Musiker wie Monolink? Der Hamburger macht so eine ganz eigene Art Musik, die als „Seifenblasen-Sound zwischen Indie und Elektro“ bezeichnet wird. Speziell für BandCamp habe ich der Single noch den Track „Light Of My Life“ angehängt, der von Monolink inspiriert ist. Gitarrensamples mit Wahwahs, Pianos, Synthie-Teppiche und Vocal-Samples ergeben da so eine Mischung irgendwo auf halber Strecke zwischen Soul und Melodic House.

„Light Of My Life“ gibt es tatsächlich ausschließlich auf BandCamp, wenn ihr euch die Single „A Beggar In A Million“ antun wollt. Beide Tracks können kostenfrei angehört werden. Wenn euch die Musik gefällt, könnt ihr meine Arbeit mit einem freiwilligen Kauf direkt unterstützen. Ihr müsst nicht, aber ihr könnt. Hier ist der BandCamp-Player, über den ihr dann auf die Veröffentlichung kommt:

Und bei den Streaming-Diensten? Und was will ich denn anders machen?

Fangen wir mal richtig rum an: Ich glaube ja, dass die Streaming-Dienste wie Spotify, Tidal, Apple Music und so nur als Werbefläche angesehen werden können. Wenn ich so eine Nummer wie „A Beggar In A Million“ anschaue, dann ist die nicht für eine x-beliebige Hintergrund-Dudel-Playlist geeignet. Deshalb glaube ich, dass ich die Streaming-Dienste nicht für so wichtig ansehen sollte, wie es die Alleswisser immer behaupten.

Dennoch muss ich den so genannten Ediorial Playlists Gelegenheit geben, meine Musik zu bewerten. Das geht nicht, wenn ich so häufig einen raushaue. Ich habe mir also gesagt, dass ich nicht auf Krampf rausballern muss. So wird es halt in Zukunft weniger neue Musik von mir geben. Auch, dass ich mich musikalisch neu orientiere und mir einfach musikalisches Neuland erkunde, gehört dazu. Und das wird mit „A Beggar In A Million“ eingeleitet. Und das ist mir halt wichtig.

Wenn ihr nun partout einen großen Bogen um BandCamp machen wollt, könnt ihr „A Beggar In A Million“ – und nur das und halt kein „Light Of My Life“ – bei allen möglichen Streaming-Diensten laufen lassen. Natürlich würde mich das freuen. Ihr könnt ja auch teilen und so. Mein Distributor Ditto Music hat wieder eine Übersichtsseite mit einer Auswahl an Streaming-Anbietern mit der Nummer gebastelt. Und auf die kommt ihr über den Klick auf das Bild:

„A Beggar In A Million“ bei den Streaming-Diensten

Und wie immer: Wer will, kann gern ein paar Worte zu der Nummer dalassen. Wer BandCamp nutzt, kann natürlich auch etwas zu „Light Of My Life“ erzählen. Tja, und auch sonst: Wenn es euch gefällt, sagt es gern weiter. Wenn nicht, behaltet es für euch, oder so.

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