Orbital: Der Sound aus dem Weltraum
Ich weiß gar nicht mehr, wie ich darauf kam. Aber ich wollte mal gucken, ob es geht, den Weltraum klingen zu lassen. Das ist dann „Orbital“. Die Single kam am 16. Oktober auf die Streaming-Plattformen. Ich war ja 2 Wochen im Urlaub, sodass ich nicht gleich was dazu schrieb. Aber ich will mal ein paar...
ch weiß gar nicht mehr, wie ich darauf kam. Aber ich wollte mal gucken, ob es geht, den Weltraum klingen zu lassen. Das ist dann „Orbital“. Die Single kam am 16. Oktober auf die Streaming-Plattformen. Ich war ja 2 Wochen im Urlaub, sodass ich nicht gleich was dazu schrieb. Aber ich will mal ein paar Worte zu der Nummer verlieren. Denn ich habe mit dem Schinken ein bisschen was probiert. Ich hoffe, mir ist das gelungen. Die Aufrufzahlen sagen zwar „Nein“, aber am Ende ist das ja auch egal, oder?
Wie klingt der Weltraum?
Jaja, es ist komisch. Aber irgendwie habe ich beim Basteln an dem Track das Gefühl gehabt, dass so der Weltraum klingen muss, wenn Raumschiffe dahin fliegen und kriegerische Mächte diese bedrohen. Keine Ahnung, es war so ein ganz loses Gefühl. Deshalb wohl heißt das Stück auch „Orbital“. Aber wie ich darauf kam, kann ich euch wirklich nicht mehr sagen. Aber vielleicht habt ihr ja das gleiche Gefühl, wenn ihr die beiden Versionen des Tracks hört.
Das Wort „Orbital“ kann auf Umlaufbahnen bezogen sein, bedeutet auf jeden Fall aber „kreisrund“. Ich habe da so einen düsteren Sound gebaut, der immer wieder im Track zu hören ist. In einem Standard-Synthie in Ableton habe ich einfach mit einem Triangel und einem Noise-Sound gespielt und das mit einem Sample namens „Alien Scanner“ zusammen gestrickt. Ich bin schon ziemlich stolz darauf, was mir da gelungen ist.
Irgendwie war mir dann so, als sollte ich ein bisschen Faithless mit einbauen. Auf deren legendären Album „Reverence / Irreverence“ gibt es das Stück „Drifting Away“. Ihr hört in „Orbital“ eine Piano-Melodie, die grob an eben dieses Stück von den Briten erinnert. Und nein, es ist nicht geklaut, es orientiert sich daran. Die ganze Nummer ist in F-Moll gehalten, ist also laut Notenlehre von Haus aus recht düster. dazu dieser düstere Sound, den ich oben erwähnt habe und als Kontrast das Piano und die klimpernde Hauptmelodie. Das sollte so.
Wo gibt’s denn „Orbital“?
Erstmal ist es so, dass „Orbital“ bisher quasi gar nicht aufgerufen wurde. Kann sein, dass das daran liegt, weil ich bisher wenig dazu kund getan hatte, da ich halt im Urlaub war. Wahrscheinlicher ist aber, dass es daran liegt, weil das Ganze wenig „playlisttauglich“ ist. Es hat Trance-Elemente, wird mit Melodic House angereichert und hat mit diesem düsteren Sound, der schon fast „Industrial“ ist, auch Techno-Anteile. Das mögen die Playlist-Bots nicht. Da kann man nichts machen.
Aber ihr könnt das Ding dennoch hören. Die Single beinhaltet zwei Versionen: Eine verkürzte Version, die ich „Edit“ genannt habe, und die originale Version. Klickt einfach auf das Bild unten, dann kommt ihr auf die Liste der Streaming-Plattformen. Wenn euer bevorzugter Dienst dabei ist, ruft es euch einfach auf. Wenn nicht, sucht einfach beim Dienst eurer Wahl, wenn ihr wollt. Ich bin extrem zufrieden mit der Nummer. Und vielleicht gefällt sie euch auch.
Did you enjoy this article?
Recommend it — Standard Reader surfaces well-loved writing to more readers across the network.