Works: Neues altes, um BandCamp zu knechten
Ich habe bei BandCamp ein kleines Sammelsurium von 5 Tracks hochgeladen, das ich einfach mal „Works“ genannt habe. Mal gucken, was damit wird. Irgendwie kann es sein, dass ihr verschiedentlich das eine oder andere Stück schon anderweitig gehört habt. Wer aber BandCamp jedem Streamingdienst vorzieht, hat von den Tracks vielleicht noch nichts mitbekommen. Das ist...
ch habe bei BandCamp ein kleines Sammelsurium von 5 Tracks hochgeladen, das ich einfach mal „Works“ genannt habe. Mal gucken, was damit wird. Irgendwie kann es sein, dass ihr verschiedentlich das eine oder andere Stück schon anderweitig gehört habt. Wer aber BandCamp jedem Streamingdienst vorzieht, hat von den Tracks vielleicht noch nichts mitbekommen. Das ist ja nicht schlimm. Also rede ich mal kurz über diese kleine Sammlung.
Worum geht’s?
Die 5 Stücke passen nirgendwo so richtig rein. Ich habe zwar das eine oder andere als Einzeltrack über Ditto Music veröffentlicht, weil ich sie nicht vergammeln lassen wollte. Aber die sind irgendwie durchgerutscht. Warum weiß ich auch nicht.
Bridgeshore Incident
Ich hatte mal den Gedanken, was wohl wäre, wenn eine Jolle bei schwerem Seegang irgendwo in See stechen würde? Nehmen wir an, dass es ein Nest namens Bridgeshore gäbe. Ich habe also vor Augen gehabt, was mit einem Böötchen passieren würde, wenn die Nordsee oder der Atlantik tosen würde. Daraus ist dann dieses Stückchen Melodic Techno entstanden.
Direct
Kurz vor Weihnachten 2023 habe ich bei SoundCloud „Direct“ rausgeworfen. Und ich habe darüber erzählt. Das genügt doch dann auch als „Beipackzettel“, oder?
Ghost In The Attic
„Ghost In The Attic“ ist so eine Kenny G / Black Box Saxofon-Nummer wie vom Anfang der Neunziger. Ich hatte das einfach mal als Idee und habe da gebaut und gebastelt wie ein Weltmeister, bis das so fertig war, wie ihr es hören könnt.
Nocturne
Auf „Nocturne“ bin ich eigentlich extrem stolz. Fette, verhallte Piano-Akkorde, jede Menge Synthie-Geflatter. Damit bringe ich jeden in die Nacht. Deshalb ja auch „Nachtmusik“. Mein Vorbild war hier „In Memoriam“ von Ben Böhmer. Muss ja auch mal gesagt werden.
Xenon
Mit „Xenon“ geht es dann schon wieder zu Ende. In Filmprojektoren und Stroboskopen kam Xenon-Gas zum Einsatz. Mit dem Stück wollte ich an die gute, alte Zeit der Flackerei in den Großraum-Diskos erinnern.
Wo gibt’s denn nun dieses „Works“?
Ja, ich geb’s zu, ihr könnt es natürlich im Musikstreaming abbekommen. Die Einzelstücke ohnehin. Aber ich habe natürlich auch bei Tidal und Spotify die 5 Stücke in Playlists. Aber mein Hauptaugemerk liegt ja hier bei BandCamp. „Works“ könnt ihr hier hören:
Da ich die Tracks schon über meinen Distributor breittrete, habe ich hier einen kleinen Obolus angesetzt: Jeder Track 1 Euro, die ganze Sammlung 5 Euro. Aber erstmal könnt ihr alles dreimal hören. Wenn es euch dann nicht zum Hals raushängt, könnt ihr immernoch was springen lassen.
Und wer BandCamp verschmäht, höre doch einfach die Playlists. Entweder bei Tidal oder – wenn es gar nicht anders gehen sollte – bei Spotify. Naja, und einzeln gibt’s die Tracks überall, wo man Musik streamen kann. Habt viel Spaß mit der knappen halben Stunde.
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