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Ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war. (Mt 13,35)

17 Woche im Jahreskreis Montag Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus Mt 13, 31–35 In jener Zeit legte Jesus der Menge ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist,...

Tagesimpuls
Jul 27, 20264 min read

7 Woche im Jahreskreis Montag

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Mt 13, 31–35

In jener Zeit legte Jesus der Menge ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte.
Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
Er sagte ihnen ein weiteres Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war.
Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge in Gleichnissen und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen, damit sich erfülle, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund in Gleichnissen, ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war.

Tagesimpuls

Ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war. (Mt 13,35)

Jesus spricht von verborgenen Dingen. Die Frau hatte den Sauerteig unter dem Mehl verborgen. Das Himmelreich ist noch verborgen, aber es ist schon da und es wird sich auswirken und immer stärker werden. Der ganze Teig wird durchsäuert. Das kleine Korn wird zum großen Baum.

Ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war.

Jesus lässt uns die geistige Welt verstehen, die unseren Augen bis dahin verborgen war. In dieser geistigen Welt ist das Himmelreich wie ein verborgener Schatz, aber es ist real da. Jesus öffnet unsere Augen, damit wir es sehen. Was wir tun, was wir sprechen, was wir beten, all das hat Auswirkungen in der geistigen Welt. Schon im rein Menschlichen sagen wir: „Worte haben Macht.“ Wie viel mehr gilt das dann im geistigen Bereich.

Ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war.

Wir sollen geistliche und zugleich bodenständige Menschen sein. Aber das Geistliche soll bei uns immer eine Priorität haben. Das heißt, wir sollen Gebet und Liturgie als erstes in unseren Kalender eintragen. Stellen wir uns vor, wir hätten einen Termin mit einer sehr wichtigen Person, z.B. dem Bundespräsidenten. Dann käme eine Anfrage wegen etwas anderem. Jeder würde sagen: „Nein, da kann ich nicht, da bin ich beim Bundespräsidenten.“ Und wenn wir einen Termin mit dem Allerhöchsten haben, meinen wir, dass wir den verschieben können.

Ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war.

Das Geistliche muss immer Priorität haben, denn hier entscheiden sich unsere Schicksale. Das Weltliche muss aber auch stimmen, z.B. dass wir genug Schlaf haben, Zeit zum Sport und für Erholung. Und wenn es so scheint, dass wir zu viel zu tun hätten, dann liegt es an uns, Nein zu sagen.

Ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war.

Ich glaube, für die meisten von uns wird es darauf hinauslaufen, dass wir in der Frühe unsere Gebetszeit haben, weil man es sonst kaum verwirklichen kann in unserem Lebensrhythmus. Wenn das so ist, dann muss man erkennen, dass auch der Abend von entscheidender Bedeutung ist. Nur wenn ich zeitig schlafen gehe, kann ich in der Frühe eine gute Gebetszeit mit dem Herrn verbringen.

Ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war.

Das ist die geistige Welt, die vielen Menschen verborgen ist, für die Jesus uns aber die Augen öffnet. Und in dieser Welt entscheiden sich die meisten Dinge. Hier können wir unser Leben am meisten beeinflussen, und damit auch das Leben unserer Familienmitglieder und letztlich der ganzen Welt!

Gebet:

Jesus, es ist großartig, wie viel Macht du uns gibst. Wir sind wirklich deine Kinder, Königskinder und können alles von dir bekommen. Das alles geschieht in der verborgenen geistigen Welt, für die du uns die Augen öffnest. Jesus, ich nehme mir vor, meine Gebetszeiten ernster zu nehmen, der geistigen Welt Vorrang zu geben. Wenn ich das tue, dann wirst du mir helfen, mein Leben zu ordnen und allem anderen die richtige Zeit einzuräumen.

Pastor Roland Bohnen

www.tagesimpuls.org

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