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So muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat. (Joh 3,18 )

Kreuzerhöhung Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes Joh 3, 13–17 In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn. Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges...

Tagesimpuls
Sep 14, 20263 min read

reuzerhöhung

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 3, 13–17

In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.
Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.

Tagesimpuls

So muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat. (Joh 3,18)

Wir erleben täglich den Vorrang der Gnade. Wir erleben, dass wir auf die Liebe Gottes nicht so antworten, wie wir es könnten, wir bleiben immer hinter dem zurück, was wir eigentlich müssten. Und zugleich erleben wir täglich, dass Gott uns zuerst geliebt hat, „als wir noch Sünder waren“, wie Paulus es schreibt. Seine Liebe geht uns immer voraus. Sie wird nie weniger, weil wir gesündigt haben. Im Gegenteil, wenn wir sündigen, erscheint es uns, als ob er uns dann noch mehr liebt. Aber Eltern machen das auch. Wenn ein Kind Probleme verursacht, kümmern sie sich mehr um dieses als um die anderen.

So muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.

Unsere erste Aufgabe ist nicht, dass wir unsere Unvollkommenheit in der Liebe endlich überwinden. Unsere erste Aufgabe ist es, auf Jesus zu schauen, der am Kreuz für uns erhöht ist. Die Israeliten sollten, nachdem sie gesündigt hatten, auf die Bronzeschlange schauen, die an einem Mast aufgehängt war. Sie war so hoch erhöht, dass jeder sie sehen konnte. Natürlich sollen wir auch umkehren von unseren Sünden und das Gute tun. Aber unsere Umkehr beginnt mit der Hinwendung zu Jesus, sie beginnt damit, dass wir auf das Kreuz schauen.

So muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.

Am Kreuz hat Jesus für unsere Schuld bezahlt. Das sollen wir uns klar machen. Vom Kreuz strömt die Liebe zu uns aus, nach der wir uns so sehr sehnen, und die wir auf so falschen Wegen gesucht hatten. Denn darin besteht in der Regel die Sünde, dass wir Liebe suchen auf falschen Wegen. Am Kreuz empfangen wir die echte Liebe, die uns hilft, umzukehren und unser Leben zu bessern. In Jesus empfangen wir das ewige Leben, das Leben in Heiligkeit und Gerechtigkeit.

So muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.

Glauben ist mehr als man bei dem deutschen Wort assoziiert. Glauben ist Vereinigung mit Jesus, Bindung an Jesus, enge innere Verbundenheit im Geist – und auch im Leib, nämlich durch die Sakramente. In der Eucharistie werden wir ein Leib mit ihm. Das ist die Verbundenheit, die Jesus sich für uns wünscht. Diese Verbundenheit besiegt das Böse und schenkt uns das ewige Leben.

Gebet:

Jesus, ich will heute immer wieder zu dir aufschauen, der du am Kreuz alles für mich bezahlt hast. Bitte verzeih mir meine Sünden und hilf mir, mich so viel wie möglich mit dir zu vereinigen, damit das ewige Leben im mir stark wird. Maria, hilf mir dabei, bei Jesus zu bleiben.

Pastor Roland Bohnen

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