Es ist wie ein Senfkorn, das ein Mann nahm und in seinen Garten säte; es wuchs und wurde zu einem Baum und di e Vögel des Himmels nisteten in seinen Zweigen. (Lk 18,19)
30 Woche im Jahreskreis Dienstag Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas Lk 13, 18–21 In jener Zeit sprach Jesus: Wem ist das Reich Gottes ähnlich, womit soll ich es vergleichen? Es ist wie ein Senfkorn, das ein Mann nahm und in seinen Garten säte; es wuchs und wurde zu einem Baum und die Vögel des...
0 Woche im Jahreskreis Dienstag
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Lk 13, 18–21
In jener Zeit sprach Jesus: Wem ist das Reich Gottes ähnlich, womit soll ich es vergleichen?
Es ist wie ein Senfkorn, das ein Mann nahm und in seinen Garten säte; es wuchs und wurde zu einem Baum und die Vögel des Himmels nisteten in seinen Zweigen.
Noch einmal sagte er: Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen?
Es ist wie der Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war.
Tagesimpuls
Es ist wie ein Senfkorn, das ein Mann nahm und in seinen Garten säte; es wuchs und wurde zu einem Baum und die Vögel des Himmels nisteten in seinen Zweigen. (Lk 18,19)
Wir wissen, dass Jesus sich meint, wenn er vom Reich Gottes spricht. Wenn er bei uns ist, wenn er in uns ist, dann ist das Reich Gottes bei uns und in uns. Hier ist auch die eindeutige Antwort auf die Frage, ob der Glaube wachsen kann. Ja, die Beziehung zu Jesus kann wachsen. Sie kann immer stärker in uns werden. Ich habe öfter Diskussionen geführt mit Menschen, die meinen, der Glaube würde nicht wachsen. Sie sagten, entweder man glaubt oder man glaubt nicht. Aber das stimmt nicht. Man kann einen kleinen anfanghaften Glauben haben oder einen sehr tiefen. Die Heiligen hatten einen tiefen Glauben, und dann sind in ihrem Leben große Wunder geschehen.
Es ist wie ein Senfkorn, das ein Mann nahm und in seinen Garten säte; es wuchs und wurde zu einem Baum und die Vögel des Himmels nisteten in seinen Zweigen.
Wir müssen uns also keine Sorgen machen, wenn unser Glaube noch klein ist, wenn wir noch nicht all die Zeichen des Reiches Gottes erleben, die bei Jesus oder bei den Heiligen geschehen sind. Sorgen machen sollten wir uns, wenn unser Glaube nicht wächst, oder wenn wir wollen, dass er nicht wächst. Ein Problem ist es, wenn wir selbstzufrieden werden und uns mit unserem kleinen Horizont zufrieden geben. Wachstum bedeutet immer, dass wir uns nach dem Unbekannten ausstrecken, dass Dinge sich ändern. Solange wir unterwegs bleiben, immer Neues entdecken und unser Glaube wächst, solange sind wir auf dem richtigen Weg.
Gebet:
Jesus, ich danke dir, dass mein Glaube im Laufe der Jahre gewachsen ist. Immer noch kommt mir mein Glaube klein vor im Vergleich zu den Heiligen. Ich bitte dich, dass ich in meinem Wachstum nicht stehen bleibe, dass Glaube, Hoffnung und Liebe in mir immer weiter wachsen.
Pastor Roland Bohnen
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