Verflacht jetzt auch der Deutschlandfunk?
Kulturprogramme verschwinden, Sender kooperieren, Redaktionen werden kleiner. Nun verändert auch die letzte Bastion des Kulturauftrags ihren Kurs. Ein internes »Stylebook« des Deutschlandfunks zeigt, wohin die Reise geht: breiter, zugänglicher, gesellschaftlicher. Was als Öffnung gedacht ist, könnte zu einer massiven Verflachung führen – und zum Verlust von Expertise und Vielfalt. Für Kulturjournalistinnen und Kulturjournalisten werden die Räume im öffentlich-rechtlichen Radio immer kleiner: Programme werden eingestellt, Sendungen verschwinden, unterschiedliche Sender teilen sich die gleichen Inhalte. Besonders deutlich zeigt sich das in der klassischen Musik. Im Sender-Jargon hört sich das dann so an: »Kooperation«, »Synergie«, »Digitalisierung« oder »Öffnung«.
Kulturprogramme verschwinden, Sender kooperieren, Redaktionen werden kleiner. Nun verändert auch die letzte Bastion des Kulturauftrags ihren Kurs. Ein internes »Stylebook« des Deutschlandfunks zeigt, wohin die Reise geht: breiter, zugänglicher, gesellschaftlicher. Was als Öffnung gedacht ist, könnte zu einer massiven Verflachung führen – und zum Verlust von Expertise und Vielfalt.
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