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Recovery-Modus: Erster Urlaubstag

Wenn man bei einem Server den Recovery-Modus startet, wird der wiederhergestellt. Ja, es ist schon noch mehr als das. Aber da bin ich gerade. Jetzt nicht bei einem Server, sondern bei mir. Und wie beim letzten Urlaub schon habe ich jetzt erst mitbekommen, wie leer meine Batterien sind. Und es ist ja nicht nur das....

Henning Uhle
Aug 3, 20263 min read

enn man bei einem Server den Recovery-Modus startet, wird der wiederhergestellt. Ja, es ist schon noch mehr als das. Aber da bin ich gerade. Jetzt nicht bei einem Server, sondern bei mir. Und wie beim letzten Urlaub schon habe ich jetzt erst mitbekommen, wie leer meine Batterien sind. Und es ist ja nicht nur das. Ich bin ja auch gesundheitlich etwas angeschlagen. Und so kam es halt dazu, dass ich fast den gesamten Tag bis jetzt – und es ist früher Nachmittag – verpennt habe. War ich denn in jüngeren Jahren auch so?

So ein Recovery-Modus ist dringend notwendig

Ich habe mir ja vor einer Weile die Knie aufgeschlagen. Jetzt ist in ansehnlich großen Platten fast der gesamte Schorf abgefallen. Und ich kann wieder fast normal meine Beine bewegen. Das war ja schon einigermaßen eingeschränkt. Jetzt muss die Haut nur noch stabiler werden und die kleinen Reste abfallen, dann habe ich es wohl geschafft. Allerdings habe ich durch die Zwangshaltung der letzten 2 Wochen Spannungsschmerzen, wo ich sie niemals vermuten würde.

Aber das wird sich doch hoffentlich wieder geben. Momentan gehe ich wieder mehr in die Bewegung. So habe ich heute mal wieder etwa 50 Minuten meine Runde gedreht. Aber ihr macht euch ja keine Vorstellung, danach war ich aber mal so richtig alle. Naja, und das führte dazu, dass sich mein Recovery-Modus meldete. Nachdem ich eine Runde duschen war und Schorfplatten entsorgt hatte, bin ich in einen tiefen Schlaf gefallen.

Gut, es war ja auch so, dass ich in den letzten Wochen neben der Arbeit noch viel komisches Zeug wegen meiner Musik vor der Brust hatte. Da hast du halt immer irgendeinen Mist zu erledigen. Drückt mir mal nebenbei bitte die Daumen, dass meine Entscheidung gegen Landr und für Ditto am Ende nicht doppelt falsch war. Naja, und weil deine Musik ja möglichst gut erreichbar sein will und dir das extrem wichtig ist, nimmst du diese Unsicherheit halt auch mit ins Bett. Und das macht dich alle.

Neue Sportart „Extreme Relaxing“

In einer Woche wollen wir uns ein paar Tage in die Wildnis begeben. Ich habe also eine ganze Woche für den Recovery-Modus. Und so werde ich dem „Extreme Relaxing“ nachgehen. Drauf geschissen, dass ich halt jetzt die Tage mehr penne als aktiv bin. Irgendwann muss es halt auch mal genug sein, ständig auf Empfang sein zu müssen. Das Vorhaben klappt bisher extrem gut. Und wer weiß, wie viel ich dann hier in den Blog reinschreibe, vermutlich nicht allzu viel.

Naja, und Social Media? Wenn ich mir Mastodon als Teil vom Fediverse so angucke, sage ich mir halt auch: Nein, du regst dich nicht darüber auf. Da sind einerseits extrem weltfremde Ansichten. Ich sehe Menschen, wie sie andere Menschen, die ihnen nicht in den Kram passen, als „Faschos“ bezeichnen. Es wird gnadenlos überspitzt. Hauptsache, man eckt nicht bei der vorherrschenden Meinung an. Und dann gibt es Apps dafür, die sonstwie amok laufen. Naja.

Es gab mal Zeiten, da hätte mich all das beschäftigt. Die Zeiten sind allerdings vorbei. Beim Bloggen soll halt kommen, was will. Die Musik soll so live gehen, dass meine Hörer auch was davon haben. Die Arbeit ist erstmal ganz weit weg. Und ich sehe zu, dass meine Knie wieder werden und ich mal so richtig auspenne. Ach, und die Plattformen sind halt so, wie sie sind. Das prallt an mir ab. Und das nenne ich dann halt Recovery-Modus. Und in der Zeit betreibe ich „Extreme Relaxing“.

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