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Das Letzte… und dann nichts

Ich schreibe jetzt hier das letzte Mal. Und dann nichts mehr. Huch, Schreck, der Uhle macht seinen Blog dicht. Wir werden aaallllee störben! Es ist doch aber gar nicht so schwer, denke ich. In den letzten Monaten habe ich mich irgendwie aufgerieben. Ich brauche daher mal Zeit für mich. Ach ja, meine Frau ist ja...

Henning Uhle
Aug 9, 20263 min read

ch schreibe jetzt hier das letzte Mal. Und dann nichts mehr. Huch, Schreck, der Uhle macht seinen Blog dicht. Wir werden aaallllee störben! Es ist doch aber gar nicht so schwer, denke ich. In den letzten Monaten habe ich mich irgendwie aufgerieben. Ich brauche daher mal Zeit für mich. Ach ja, meine Frau ist ja auch dabei… Nein, das ist jetzt nicht despektierlich gemeint. Ich bin heilfroh, dass sie mit dabei ist. Aber ich muss erstmal den Stecker ziehen. Daher kommt erstmal das große Nichts.

All over the place

Das letzte Mal, dass ich mental kaputt war, stand ich kurz vor einem Burnout. Ja, ich habe das damals so genannt, aber es war zum Glück dann doch nicht so weit. Es war „nur“ eine akute Belastungsstörung, nach allem, was ich nun weiß. Aber die war schlimm genug. Ich war körperlich und seelisch in einem bedauernswerten Zustand. Seitdem habe ich mir immer wieder meine Pausen gegönnt. Denn das Letzte, was ich wollte, war ein Rückfall in diese Zeit.

Wer nur auf Pump von seinen Reserven lebt, tut sich nichts gutes. Und wenn quasi überall die Katastrophen lauern, musst du dich unfassbar selbst schützen, um nicht in einen Gedankenstrudel zu geraten, aus dem du nur noch ganz schwer herauskommen kannst. Und das ist am Ende der Grund, dass ich den Stecker ziehe. Ich habe das in dieser Woche gemerkt: Man hat Urlaub und pennt nur. Das ist nicht gut. Aber das war in jedem Fall richtig.

Der Artikel ist das Letzte…

… also das Letzte zumindest für ein paar Tage. Warte mal, ihr habt echt gedacht, ich mache den Blog hier dicht? Sorry, das habe ich nicht gemeint. Ich brauche aber noch ein bisschen intensiver Pause, als nur den lieben, langen Tag zu verpennen. Ja, beruflich läuft es soweit, da scheint auch keine Katastrophe hereinzubrechen. Aber mit meiner Musik habe ich in letzter Zeit echt gekämpft. Und beim Bloggen fehlt mir momentan die zündende Idee, weil ich mich gedanklich im Kreis drehe.

Naja, und dann kommt ja noch dazu, was man im Fernsehen und im Internet so mitbekommt. Wenn dann noch die Apps, die man nutzt, ein ganz komisches Verhalten an den Tag legen, hat man so gar keine Lust mehr auf irgendwas. Im Moment ist es für mich das Letzte, mich ernsthaft zu irgendwas zu informieren. Ich kann es eh nicht mehr verarbeiten, mir fehlt die mentale Kapazität dazu. Deshalb bin ich vermutlich erstmal still.

Ob eine Woche reicht, die nun vor uns liegt, weiß ich noch nicht. Das werden wir in einer Woche sehen. So lang könnt ihr ja woanders weiterlesen, zum Beispiel beim Tommi. Ihr könnt es natürlich auch so machen, dass ihr beim UberBlogr nach allen dort registrierten Blogs guckt. Oder schont einfach auch mal ein paar Tage eure Augen. Und mit diesem Artikel empfehle ich mich einfach mal. Das war das Letzte für ein paar Tage. Ich bin raus.

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