Himbeer-Sahne-Joghurt-Eis
Als es kürzlich so heiß war, hatte ich Lust auf Eis und so habe ich mich an das Fabrizieren von Eis gemacht. Dabei habe ich dann ein Rezept für Himbeer-Sahne-Joghurt-Eis entwickelt. Dieses Rezept passt wunderbar zu Zorras Blogevent rund um das Thema Sommerobst. Das ist bereits der 232. Blogevent, den Zorra organisiert, bei dem Foodblogger...
ls es kürzlich so heiß war, hatte ich Lust auf Eis und so habe ich mich an das Fabrizieren von Eis gemacht. Dabei habe ich dann ein Rezept für Himbeer-Sahne-Joghurt-Eis entwickelt. Dieses Rezept passt wunderbar zu Zorras Blogevent rund um das Thema Sommerobst. Das ist bereits der 232. Blogevent, den Zorra organisiert, bei dem Foodblogger und Foodbloggerinnen Rezepte zu einem vorgegebenen Thema beisteuern. Diesmal fungiert hier Friederike vomBlog Fliederbaum aus Wien als Gastgeberin. Gesucht werden Rezepte, die Sommerobst verwenden. Und frische Himbeeren gibt es nur im Sommer. Daher stelle ich hier nun mein Sahne-Joghurt-Eis mit Himbeeren vor.
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Eisherstellung
Ich habe mein Eis hier mit Hilfe einer einfachen Eismaschine ohne Kompressor hergestellt, bei der man den Eisbehälter mindestens 24 Stunden vorkühlt. Auch die verwendeten Zutaten sollten gut durchgekühlt sein, wenn man die Eismasse zubereitet. Für die Bestandteile wie Sahne und Joghurt ist das kein Problem, denn diese habe ich eigentlich immer auf Vorrat im Kühlschrank. Nur die frischen Himbeeren habe ich ebenfalls gut durchkühlen lassen, nämlich mindestens 6 Stunden. Verwendet man tiefgekühlte Himbeeren dann entfällt das Vorkühlen natürlich.
Ich habe zuerst die Himbeeren püriert und dann Zucker, Honig, Sahne und griechischen Joghurt zugegeben. Diese Masse habe ich dann nochmals gut püriert. Außerdem füge ich der Masse noch 1 Teelöffel Johannisbrotkernmehl zu. Da Johannisbrotkernmehl hier Wasser bindet und somit die Bildung großer Eiskristalle verhindert, sorgt dieser Zusatz dafür, dass das Eis dann auch schön cremig wird. Und so bleibt das Himbeer-Sahne Joghurt-Eis auch nach dem Aufbewahren in der Tiefkühltruhe cremig und wird nicht steinhart. Die so hergestellte Grundmasse füllt man in den Eisbereiter mit vorgekühltem Behälter, wobei die Rühreinrichtung bereits in Betrieb ist. Dies soll verhindern, dass sich Eismasse an den Wänden des Eisbehälters festsetzt. Bei mir dauerte die Eisbereitung so ungefähr 20 Minuten. Anschließend habe ich die fertige Eismasse in einen Behälter mit Deckel umgefüllt und in den Tiefkühler gestellt. Ja, ich habe mir natürlich eine Portion schon abgenommen und gleich verzehrt.
Ergänzende Überlegungen
Die so hergestellte Menge von 500 g reicht für etwa drei Portionen. Wer einen größeren Behälter hat, kann die Menge natürlich anpassen. Und wer eine Eismaschine mit Kompressor sein Eigen nennt, erspart sich das Vorkühlen.
Natürlich kann man dieses Eis auch ohne Eismaschine herstellen. Dann sollte man die Eismasse während des Gefrierens regelmäßig durchrühren, damit man eine cremige Masse erhält. Ich empfehle da die Vorgehensweise wie bei meinem Erdbeereis angegeben.
Wer sich ein wenig mehr mit den Hintergründen der Eisherstellung auseinandersetzen möchte, dem empfehle ich den Beitrag Lebensmittelchemie für Anfänger: Eisherstellung auf der Webseite Küchenlatein. Dort kann man schön nachlesen, was für die Cremigkeit eines selbst hergestellten Eises wichtig ist.
Wie schmeckt das Himbeer-Sahne-Joghurt Eis?
Das hier selbst hergestellte Eis ist fruchtig, sahnig und hat durch den Joghurt und auch die Himbeeren einen leicht säuerlichen Geschmack. Schön finde ich auch, dass es nicht zu süß schmeckt. Insgesamt empfinde ich das Himbeer-Sahne-Joghurt-Eis als recht erfrischend. Auf alle Fälle weiß ich hier genau, welche Zutaten in meinem Eis vorhanden sind. Selbst wenn ich hier etwas Johannisbrotkernmehl verwende, so hat mich die Cremigkeit des Eises doch recht überzeugt.
Und nun geht es zum detaillierten Rezept:
Himbeer-Sahne-Joghurt-Eis
Ihre eigenen Notizen zum Rezept
Küchenausrüstung
- 1 Waage
- 1 Durchschlag
- 1 hoher Mixbecher
- 1 Pürierstab
- 1 Esslöffel
- 1 Eismaschine ohne Kompressor
- 1 1L Behälter mit gut schließendem Deckel
- 1 Tiefgefrierer
Hinweis zur Änderung der Portionsgröße
Mengenangaben im Zubereitungstext beziehen sich auf die ursprüngliche Portionsgröße. Sie werden nicht automatisch anpasst.
Zutaten 1x2x3x
- 150 g Himbeeren geputzt
- 60 g Zucker
- 2 EL Honig
- 100 g griechischer Joghurt
- 130 g Sahne
- 2 g Johannisbrotkernmehl das entspricht einem TL
Anleitung
- Die Himbeeren waschen, abtropfen und 150 g in einen der Messbecher einwiegen. Anschließend püriert man die Himbeeren zu einem feinen Mus.
- Dann wiegt man zu den pürierten Himbeeren, den Zucker, die Sahne und den Joghurt. Anschließend fügt man Honig und Johannisbrotkernmehl zu der Masse und püriert diese Grundmasse nochmals. Es soll eine homogene Mischung entstehen.
- Man setzt den Eisbereiter zusammen, indem man den vorgekühlten Eisbehälter in die Halterung setzt und den Deckel mit Rührwerk aufsetzt und verriegelt. Dann schaltet man den Eisbereiter ein und füllt bei laufendem Rührwerk die Grundmasse durch das Loch im Deckel des Eisbereiters.
- Nach etwa 20 Minuten ist das Eis fertig und man kann den Motor abstellen. eventuell benötigt man etwas mehr Zeit. Das sollte man dann gezielt beobachten.
- Mit Hilfe eines Kunsstoff-Eislportionierers überführt man das fertige Eis in einen Behälter mit Deckel. Diesen stellt man in den Tiefkühlschrank wenn man das Eis nicht sofort verzehren möchte. Das ist auch günstig, wenn das Eis nach 20 Minuten noch etwas zu weich ist und noch etwas durchfrieren muss.
- Man serviert das fertige Eis in Glasschälchen.
Notizen
Nährwert
Links zu Zutaten
Links zu Zutaten sind keine Werbung für die Zutaten, sondern sie sind lediglich als Information und subjektive Vorschläge gedacht.
Mein Fazit
Schon geschmacklich lohnt es, sein Eis selbst herzustellen. Das hier vorgestellte Rezept lässt sich auch einfach mit anderen Beerenfrüchten als Himbeeren umsetzen. Das Ergebnis ist ein cremiges leckeres Himbeer-Eis. Ich kann hier nur noch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit wünschen.
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