Thunfisch-Sardellen-Paste
Ich weiß nicht warum, aber mir stand kürzlich der Sinn nach einer Fisch-Creme. Durch Zufall bin ich auf ein solches Produkt gestoßen. Und was lag da näher, als sich mal selbst an einer leckeren Thunfisch-Sardellen-Paste zu versuchen. Ja, sie ist leicht herzustellen und eignet sich ganz besonders als Vorspeisen-Dip oder auch Aufstrich auf getoastetem Brot....
ch weiß nicht warum, aber mir stand kürzlich der Sinn nach einer Fisch-Creme. Durch Zufall bin ich auf ein solches Produkt gestoßen. Und was lag da näher, als sich mal selbst an einer leckeren Thunfisch-Sardellen-Paste zu versuchen. Ja, sie ist leicht herzustellen und eignet sich ganz besonders als Vorspeisen-Dip oder auch Aufstrich auf getoastetem Brot. So eine Paste ist ideal für den in Frankreich und Belgien bekannten Apéro. Zu einem Apéro werden kleine Gerichte gereicht, die mit einem Gläschen Wein verzehrt werden. Ich kenne diesen Brauch noch aus meiner Zeit in Frankreich.
Warum eine Thunfisch-Sardellen-Paste?
Beim Stöbern im Online-shop meines Lieblingsgewürzhändlers bin ich auf die Thunfisch-Sardellen-Paste von Olasagasti gestoßen und war fasziniert. So habe ich mich dann für meine Version dieser Paste an der Crema de Atún y Anchoas von Olasagasti aus Cantabrien orientiert. Natürlich habe ich nicht die gleichen originalen Zutatenbestandteile für meine Version der Thunfisch-Sardellen-Creme, aber ich bin mit meinem Ergebnis sehr zufrieden. Mir ging es hier nicht um das Sparen, ich wollte einfach mal sehen, ob ich so eine Creme selbst herstellen kann. Und was für mich das Wichtigste war, schmeckt mir meine Eigenproduktion? Ja, sie schmeckt und diese Paste kann süchtig machen.
.kb-image16007_0b954d-d6 .kb-image-has-overlay:after{opacity:0.3;}Wie setzt sich die Paste zusammen und was habe ich anders gemacht?
Interessanterweise kann man die prozentuale Menge der Zutaten bei Olasagasti nachlesen. So setzt sie sich aus 56% Thunfisch, 21% Olivenöl, 10% Sardellen und 12% Zitronensaft sowie 1% Milcheiweiß zusammen. Für meine Version habe ich auf den Zusatz von Milcheiweiß verzichtet und noch etwas Zitronenabrieb zu der Paste gegeben. Außerdem habe ich noch einen Hauch Chili zugefügt, diese Würzung kann man aber auch gut weglassen. Anhand der Zutaten sieht man schon, dass sich diese Paste durch eine deutliche Zitronen-Note auszeichnet. Um die Säure etwas abzumildern habe ich noch etwas Rohrohrzucker zugefügt. Salz wird durch die Sardellen beigesteuert. So ist diese Paste so einfach und doch so lecker!
Weiter ist meine Version nicht als Konserve hergestellt, sondern ich habe lediglich alle Zutaten in ihren entsprechenden Mengen püriert und dann in ein Twist-Off-Glas gefüllt. Die Thunfisch-Sardellen-Creme hält sich so gut für 3 bis 4 Tage im Kühlschrank, wenn man sie nicht schon vorher verzehrt hat.
Und wer nun selbst Lust bekommen hat, sich an dieser Paste zu versuchen, dem empfehle ich das folgende Rezept:
Thunfisch-Sardellen-Paste
Ihre eigenen Notizen zum Rezept
Küchenausrüstung
- 1 Waage
- 1 Zerhacker
- 1 Schraubgläser mit Twist-off-Deckel 230 ml
- 1 Teigschaber
- 1 feine Reibe
- 1 Zitruspresse
Hinweis zur Änderung der Portionsgröße
Mengenangaben im Zubereitungstext beziehen sich auf die ursprüngliche Portionsgröße. Sie werden nicht automatisch anpasst.
Zutaten 1x2x3x
- 112 g Thunfischfilets im eigenen Saft eingelegt
- 20 g Sardellenfilets
- 42 g Olivenöl
- 24 g Zitronensaft entspricht dem Saft einer kleineren Zitrone
- 1 TL Zitronenabrieb
- 1 Prise Chili
- 1 TL Rohrohrzucker oder normaler Rübenzucker
Anleitung
- Man nimmt die Thunfischfilets aus dem Behältnis, lässt sie abtropfen und wiegt sie in das Behältnis des Zerhackers.
- Dann nimmt man die Sardellenfilets aus ihrem Behältnis, lässt sie abtropfen und wiegt sie zum Thunfisch in das Behältnis des Zerhackers.
- Anschließend wiegt man das Olivenöl zum Fisch.
- Man presst den Zitronensaft aus und wiegt ihn zu den übrigen Zutaten im Zerhacker zusammen mit dem Zucker und der Prise Chili.
- Anschließend reibt man von einer halben Zitrone den Abrieb zu dieser Masse.
- Dann setzt man den Motor auf das Behältnis und püriert die Zutaten zu einem feinen Mus.
- Die Paste füllt man mit Hilfe des Teigspatels in das Twist-Off-Glas und stellt es in den Kühlschrank.
Notizen
Nährwert
Links zu Zutaten
Links zu Zutaten sind keine Werbung für die Zutaten, sondern sie sind lediglich als Information und subjektive Vorschläge gedacht.
Mein Fazit
Diese leckere gut vorzubereitende Thunfisch-Sardellen-Paste ist schon etwas Besonderes. Mir gefällt, dass sie so vielseitig ist. Denn man kann sie auf Brot oder getoastete Baguettescheiben als Häppchen servieren aber auch mit Nudeln gemischt, stelle ich mir diese Paste als Alternative zu einem italienischen Pesto hervorragend vor. Wer die Verbindung von Thunfisch und Nudeln mag, der sollte sich auch einmal meinen Nudelsalat mit Thunfischsauce anschauen. Da bleibt mir nur noch viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit zu wünschen.
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