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Eingelegte geröstete Paprika

Irgend etwas entscheidendes scheine ich in den vergangenen Jahren verpasst zu haben – hat die EU möglicherweise unbemerkt eine Paprika-Sondersteuer eingeführt? Gibt es eine neue Capsicum…

Esse est percipi
Jun 24, 20052 min read1 read

rgend etwas entscheidendes scheine ich in den vergangenen Jahren verpasst zu haben – hat die EU möglicherweise unbemerkt eine Paprika-Sondersteuer eingeführt? Gibt es eine neue Capsicum annuum-Lausart, die sich regelmäßig weite Teile der Ernte einverleibt? Oder warum kostet ein Kilo Paprika – das einem vor ein paar Jahren noch hinterher geschmissen wurde – mittlerweile 4,49 Euro?

Da werden diese eingelegten gerösteten Paprika, Peperoni arrostiti, eine köstliche Vorspeise, fast schon zum Luxusessen …

Zutaten

  • 6 rote Paprika
  • ein EL kleine Kapern
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 4–6 dünn geschnittene Knoblauchzehen
  • grobes Meersalz
  • viel gutes Olivenöl

Zubereitung

Die Paprika der Länge nach halbieren, vom Stiel und von allen Rippen und Samen befreien, waschen und gut abtrocknen. Mit der Schnittfläche nach unten auf ein Rost legen und in den Backofen unter den vorgeheizten Grill schieben.

Wenn die Haut anfängt, an einigen Stellen fast schwarz zu werden (je nach Ofen nach ca. 20 Minuten), die Paprikahälften aus dem Ofen holen und für 5 Minuten unter einem feuchten Küchenhandtuch abkühlen lassen. Anschließend lässt sich die Haut leicht abziehen.

Die Paprika der Länge nach in zwei bis drei Streifen schneiden. In eine flache Schale (gut geeignet sind z. B. kleine Auflaufformen) eine Lage Paprika schichten, mit etwas Knoblauch, fein geschnittener Petersilie, einigen Kapern und etwas Salz bestreuen, mit etwas Olivenöl beträufeln, darauf wieder eine Lage Paprika etc. Das ganze so oft wiederholen, bis die Paprikastreifen aufgebraucht sind.

Zum Schluss mit Olivenöl aufgießen, bis alles restlos bedeckt ist und für mindestens 12 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen. Eine Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.

Tipp: Wenn die Paprika aufgegessen ist, das übrig gebliebene Olivenöl keinesfalls wegwerfen. Durch ein Sieb gegeben eignet es sich bestens zum Anmachen von Salaten.

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